27.09.2022

FACHWISSEN | Einblick in Caring Communities

Caring Communities oder Sorgende Gemeinschaften übernehmen gemeinsam die Verantwortung für eine gute Lebensqualität und ein tragendes Netz von und für Menschen mit Unterstützungsbedarf. CURAVIVA stellt anhand einer interaktiven Schweizer Karte Good-Practice-Beispiele vor. 

In der Schweiz gibt es im Altersbereich vielfältige Formen von Caring Communities. Kennzeichnend für die Sorgenden Gemeinschaften ist das Miteinander aller Beteiligten zugunsten eines starken Beziehungs- und Leistungsnetzes von und für Menschen mit Unterstützungsbedarf.

CURAVIVA hat die verschiedenen Ansätze für Caring Communities im Rahmen eines Projekts untersucht und stellt auf der Website ausgewählte Good-Practice-Beispiele vor. Die Praxisbeispiele umfassen

  • Initiativen zur Unterstützung und gesellschaftlichen Einbindung älterer Menschen in ihrem angestammten Zuhause oder in Institutionen
  • nachbarschaftliche Netzwerke
  • generationenverbindende Wohnformen
  • Koordinationsstellen zugunsten vernetzter Angebote rund ums Älterwerden

Caring Communities: Good Practices

Caring Communities: Informationen zum Projekt

Persönliches und professionelles Engagement ist zentral

Caring Communities bilden örtliche Netzwerke der Unterstützung, die alle Menschen einschliessen, die Hilfe, Betreuung, Begleitung und Pflege benötigen. Sie setzen auf das enge Miteinander von Menschen mit Unterstützungsbedarf und Unterstützenden, von Freiwilligen und Fachpersonen, von Familien und Nachbarschaften sowie Leistungserbringern, gemeinnützigen Organisationen, privatwirtschaftlichen Akteuren und öffentlicher Hand.

Für eine hohe Lebensqualität in Alter

Der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung nimmt zu – und damit das Bedürfnis nach einem umfassenden und zugänglichen Hilfe- und Versorgungssystem. CURAVIVA weist in der «Vision Wohnen im Alter» auf die Bedeutung sorgender Gemeinschaften, um Menschen im Alter eine hohe Lebensqualität und ein möglichst selbstbestimmtes Wohnen im Zuhause ihrer Wahl zu ermöglichen.

Das Projekt Caring Communities wurde von CURAVIVA und vom Bundesamt für Sozialversicherungen BSV finanziert.

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