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18.12.2020

UNO-Kinderrechtskonvention

Bundesrat verabschiedet den 5. und 6. Staatenbericht.

Die Vertragsstaaten der UNO-Kinderrechtskonvention sind verpflichtet, regelmässig Berichte über die Anwendung des Übereinkommens auf ihrem Staatsgebiet vorzulegen.

2015 richtete der UNO-Kinderrechtsausschuss mehrere Empfehlungen an die Schweiz. Auf der Grundlage einer detaillierten Analyse dieser Empfehlungen hat der Bundesrat 2018 ein Massnahmenpaket zur Schliessung verschiedener Lücken verabschiedet, darunter Massnahmen zum Schutz von Kindern vor Gewalt, zur Trennung von Kindern und Erwachsenen im Freiheitsentzug und Massnahmen für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen.

Der Bundesrat hat nun den 5. und 6. Staatenbericht zur Kinderrechtssituation in der Schweiz verabschiedet. Mit den Staatenbericht liefert eine Bestandsaufnahme zur Situation der Kinderrechte in der Schweiz. Er zeigt, dass die Schweiz seit der letzten Überprüfung im Januar 2015 Fortschritte bei der Umsetzung der KRK gemacht hat. So hat sie beispielsweise das 3. Fakultativprotokoll zur KRK ratifiziert, welches Klagen bei Verletzung der Kinderrechte ermöglicht. Ausserdem wurden eine nationale Plattform für Heimerziehung und Familienpflege lanciert und ein Gesetzesentwurf über den Jugendschutz in den Bereichen Film und Videospiele vorgelegt. Der Bericht wird nun dem UNO-Kinderrechtsausschuss unterbreitet.

CURAVIVA Schweiz engagiert sich im Rahmen des Netzwerks Kinderrechte NGO-seitig in den Staatenberichtsverfahren.

5. und 6. Bericht der Schweiz zum UNO-Übereinkommen über die Rechte des Kindes

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