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14.10.2019

Neuregelung der psychologischen Psychotherapie

CURAVIVA Schweiz begrüsst die Vorlage, ist aber gegen die Senkung der Anzahl Therapiestunden.

Heute können Leistungen der psychologischen Psychotherapeuten und -therapeutinnen nur zuhanden der OKP abgerechnet werden, wenn sie delegiert und unter Aufsicht von dazu berechtigten Ärzten und Ärztinnen in deren Räumlichkeiten erbracht werden. Der Bundesrat will nun ein Modell mit selbständiger Tätigkeit der psychologischen Psychotherapeuten und -therapeutinnen auf ärztliche Anordnung hin verankern. Dies mit dem Ziel, die Versorgungssituation zu verbessern.

CURAVIVA Schweiz begrüsst das Ziel der Neuregelung und die Ablösung des aktuellen Delegationsmodells in der psychologischen Psychotherapie durch ein Anordnungsmodell. Die Aufnahme von selbstständig arbeitenden Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen in die neue Regelung ist daher sehr positiv zu bewerten. Sie erlaubt diesen Therapeuten, ihre Patienten und Patientinnen direkt in ihrem Lebensumfeld zu behandeln.

CURAVIVA Schweiz wendet sich aber gegen die vorgesehene Senkung der maximalen Anzahl Therapiestunden für die ärztliche Psychotherapie. Die aktuell gültige Obergrenze von 40 Therapiestunden sollte nicht unterschritten werden.

 

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