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26.03.2021

Finanzierung von Palliative Care

SGK-N empfiehlt Motion ihrer Schwesterkommission zur Annahme.

Auch die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) ist der Meinuing, dass eine schweizweit bedarfsgerechte Behandlung und Betreuung am Lebensende gewährleistet werden soll: Einstimmig beantragt sie, die Motion 20.4264 «Für eine angemessene Finanzierung der Palliative Care» ihrer Schwesterkommission anzunehmen.

CURAVIVA Schweiz begrüsst diesen Entscheid. Der Branchenverband setzt sich seit Jahren dafür ein, dass pflegebedürftige Menschen am Ende ihres Lebens in der verbleibenden Zeit optimale Lebensqualität erfahren. Um diese Ansprüche zu erfüllen, muss Palliative Care medizinische Behandlungen, pflegerische und therapeutische Interventionen sowie psychologische, soziale und spirituelle Unterstützung miteinschliessen. Auch wenn der grundlegende Handlungsbedarf seit Jahren unbestritten ist, fehlen nach wie vor greifbare Ansatzpunkte zu einer angemessenen Finanzierung der Palliative Care-Leistungen. Das will die Motion nun ändern: Sie fordert vom Bundesrat eine verbindliche Regelung, um die aktuellen Finanzierungslücken für die allgemeine wie auch die spezialisierte Palliative Care im Rahmen der ambulanten und stationären Langzeitpflege und der Akutbehandlung sowie an den Schnittstellen zu schliessen.

CURAVIVA Schweiz wird sich dafür einsetzen, dass die Konkretisierung der Motion die realen Bedürfnisse der Pflegeheime und sozialen Institutionen berücksichtigt.

 

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