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11.09.2020

Charta zur Prävention

Der Bundesrat bekräftigt seine Absicht, die Koordinierung der Präventionsmassnahmen zu unterstützen.

Seit November 2011 existiert die Charta zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen. Erarbeitet und der Fachöffentlichkeit vorgestellt wurde die Charta Prävention von zwölf Verbänden, darunter auch CURAVIVA Schweiz. Die beteiligten Verbände repräsentieren Institutionen, Selbsthilfeorganisationen, Elternvereinigungen, Bildungsanbieter, Ärztinnen und Ärzte. Sie fordern eine Null-Toleranz-Politik und setzen vor allem bei den Mitarbeitenden und bei der Stärkung der Personen mit besonderem Unterstützungsbedarf an. Das Thema verliert nie an Aktualität. Die Einrichtungen sind aufgefordert, die Prävention immer im Auge zu behalten und aktiv mit den Mitarbeitenden zu arbeiten. Nur dann ist Hinschauen möglich.

In der Schweiz bestehen Lücken beim Beratungs- und Therapieangebot für Personen mit sexuellen Interessen an Kindern. Dies hält der Bundesrat in einem Bericht fest, den er am 11. September 2020 verabschiedet hat. Er erklärt seine Bereitschaft, in allen Sprachregionen ein Beratungsangebot zu subventionieren und auch die schweizweite Koordination des Angebots zu unterstützen. Für die Bereitstellung eines ausreichenden Therapieangebots sind hingegen die Kantone aus seiner Sicht zuständig. CURAVIVA Schweiz begrüsst diesen Schritt in die richtige Richtung.

Charta Prävention

Bericht des Bundesrates

Hintergrunddokument «Bestehende Beratungs- und Behandlungsangebote»

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