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25.09.2020

COVID-19: Bewältigung der Corona-Pandemie

Politische Forderungen von CURAVIVA Schweiz und INSOS Schweiz werden in Vorstössen aufgenommen.

Alters- und Pflegeinstitutionen und soziale Einrichtungen haben während der Corona-Krise einen bedeutenden Beitrag zum Gesundheitsschutz geleistet. Die anspruchsvolle Situation hat Handlungsbedarf aufgedeckt, und CURAVIVA Schweiz und INSOS Schweiz haben darauf basierend politische Forderungen zur Bewältigung der Pandemie abgeleitet. Drei Vorstösse, die in der Herbstsession eingereicht wurden, nehmen diese Forderungen auf:

  • In seiner Motion 20.4027 fordert FDP-Nationalrat und CURAVIVA Schweiz-Präsident Laurent Wehrli den Bundesrat auf, einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der die Abgeltung von Mehraufwänden für alle Institutionen und Dienstleister regelt, die während einer Pandemie ihre Angebote der Pflege, Betreuung und Begleitung für Menschen mit Unterstützungsbedarf aufrechterhalten müssen, damit der staatliche Versorgungsauftrag erfüllt werden kann.
  • Das Postulat 20.4016 von EVP-Nationalrätin und INSOS Schweiz-Präsidentin Marianne Streiff fordert die Anerkennung der Systemrelevanz sozialer Einrichtungen bei Pandemien. Der Bundesrat soll einen Bericht vorlegen, der aufzeigt, wie die Bedeutung der sozialen Einrichtungen in künftigen Pandemien besser berücksichtigt werden kann.
  • Die grüne Ständerätin Maya Graf, neugewählte Präsidentin von Inclusion Handicap, fordert in ihrem Postulat 20.4253 einen stärkeren Einbezug der Leistungserbringer im Bereich der sozialen Betreuung und der Langzeitpflege bei der Bewältigung von Pandemien.

CURAVIVA Schweiz und INSOS Schweiz begrüssen dieses Engagement und werden sich weiterhin für die Interessen ihrer Mitglieder bei der Bewältigung der COVID-19-Pandemie einsetzen.

Sessionsrückblick Herbst 2020

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