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16.03.2020

Begrenzungsinitiative

CURAVIVA Schweiz lehnt die Verfassungsänderung ab.

Eine Annahme der Begrenzungsinitiative und der geforderte Wegfall der Personenfreizügigkeit würde den Fachkräftepool drastisch minimieren und die Institutionen für Menschen mit Unterstützungsbedarf vor akute Schwierigkeiten stellen:

  • Die Rekrutierung von Fachkräften für die Institutionen für Menschen mit Unterstützungsbedarf würde in einem System mit kontingentierter Zuwanderung massiv erschwert.
  • Die Institutionen hätten bei einer zahlenmässigen Beschränkung keine Planungssicherheit mehr; das frühere, bürokratische Kontingentsystem wäre kaum imstande, sich den Herausforderungen im Bereich der Personalrekrutierung flexibel und effektiv zu stellen.
  • Es kämen vermehrt administrativ aufwändige Bewilligungsverfahren zum Zuge – mit der Folge, dass die Leistungen der Institutionen für Menschen mit Unterstützungsbedarf unnötig erschwert und verteuert würden.
  • Die stetig steigende Arbeitslast müsste auf weniger und auf weniger gut ausgebildetes Personal verteilt werden, was Versorgungsqualität und Sicherheit bei den betreuten Menschen beeinträchtigen würde.  
  • Bei einem Personalunterbestand und insbesondere bei einem Mangel an Fachkräften müssen die Institutionen Leistungen abbauen.

Aus all den obenstehenden Betrachtungen spricht sich CURAVIVA Schweiz gegen die Annahme der Initiative aus und begrüsst, dass Bundesrat und Parlament die Begrenzungsinitiative ablehnen.

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