News - News - 7. IV-Revision

04.03.2020

7. IV-Revision

Mit dem Inhalt der nun vollzogenen Revision gibt sich CURAVIVA Schweiz unter dem Strich zufrieden.

Die 7. Revision der Invalidenversicherung (auf behördlicher Seite «Weiterentwicklung der IV» genannt) ist unter Dach und Fach, nachdem die Bundeskammern einen letzten Streitpunkt am 4. Marz 2020 beseitigt haben: Die Kinderrente wird nun doch nicht in «Zusatzrente für Eltern» umbenannt. Diese Einigung ist einem Postulat der Sozialkommission des Ständerats zu verdanken: Gemäss diesem Vorstoss soll eine grundsätzliche Modernisierung des Sprachgebrauchs in der Sozialversicherungsgesetzgebung geprüft werden. Das Postulat wurde im Ständerat angenommen und dem Bundesrat am 2. März 2020 überwiesen.

Die nun abgeschlossene Revision soll die Abhängigkeit von IV-Leistungen von besonders verletzlichen Personen noch konsequenter vermeiden. Ob dieses Ziel tatsächlich erreicht werden kann, ist zumindest teilweise fraglich. Unter dem Strich ist die Bilanz der 7. IV-Revision durchzogen. Im Rahmen der parlamentarischen Arbeiten hat sich CURAVIVA Schweiz in Zusammenarbeit mit weiteren Verbänden für die Interessen der betroffenen Institutionsbewohnenden eingesetzt – und zugleich darauf geachtet, dass die finanziellen Auswirkungen der Revision ausgeglichen bleiben.

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