22.11.2022

SUCHT | Fachtagung zur Früherkennung und Frühintervention

Früherkennung und Frühintervention (F+F) hilft, Menschen in herausfordernden Situationen zu unterstützen, indem erste Anzeichen von Problemen frühzeitig erkannt und der Dialog gesucht werden. Doch wie sieht das konkret im Alltag aus? Alle Informationen zur nationalen Fachtagung F+F finden Sie hier.

Alle können von einschneidenden Ereignissen oder kritischen Umständen betroffen sein. In diesen Lebenssituationen besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen riskanten Substanzkonsum, problematische Verhaltensweisen oder Anzeichen anderer ungünstiger Entwicklungen (z.B. psychische Erkrankungen). Es ist zentral, in dieser Phase den Dialog zu suchen. Doch wer? Wann? Und wie?

Zielgruppe

Die nationale Fachtagung Früherkennung und Frühintervention (F+F) richtet sich an Fachpersonen aus den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung, die in direktem Kontakt mit potenziell Betroffenen stehen, sowie an Führungspersonen.

Programm

Im Zentrum steht die harmonisierte Definition von F+F, die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Zusammenarbeit mit einer Expert:innengruppe erarbeitet wurde. Sie dient als Grundlage für den Tag und zeigt, dass wir über die verschiedenen Berufsfelder hinweg das gleiche Ziel verfolgen: «Hinschauen und handeln», um Menschen in vulnerablen Situationen angemessene Unterstützung zu bieten. Die nationale Fachtagung F+F dient ausserdem zur Bekanntmachung von Grundlagen und Good Practices sowie der Vernetzung zwischen Fachpersonen.

Wann und Wo

Die Fachtagung findet am Dienstag, 24. Januar 2023, in Biel statt und wird vom Fachverband Sucht im Auftrag des BAG und in Zusammenarbeit mit dem GREA, Ticino Addiction, der FMH, der Schweizerischen Gesundheitsstiftung RADIX, Infodrog und Akzent Luzern organisiert. 

Programm und Anmeldung