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Bildung – Grundlage professioneller Arbeit

Ausbildung und Weiterbildung sind die Basis professioneller und qualitativ hochstehender Arbeit in Institutionen. Im Schweizer Bildungssystem und auch in unserer Branche sorgen verschiedene Partner dafür, dass wirksame und zielgerichtete Aus- und Weiterbildungsangebote zur Verfügung stehen. Die Organisationen der Arbeitswelt entwickeln die Inhalte der beruflichen Grundbildungen (Lehren), die Rahmenlehrpläne der Höheren Fachschulen sowie der eidgenössischen Berufsprüfungen und Höheren Fachprüfungen. Zu nennen sind etwa die Nationale Dachorganisation der Arbeitswelt Gesundheit (OdASanté) und die Schweizerische Dachorganisation der Arbeitswelt Soziales (Savoirsocial). Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI erlässt und anerkennt die Abschlüsse. Und an den Betrieben ist es, die Aus- und Weiterbildungen umzusetzen, zusammen mit öffentlichen und privaten Schulen sowie Bildungsanbietern. In dieser Rubrik finden Sie Informationen zu Aus- und Weiterbildung im Betrieb, zu Abschlüssen und zur Funktionsweise unseres Bildungssystems.

Ausbildungsabschlüsse Höhere Berufsbildung

Berufsprüfungen und Höhere Fachprüfungen

Berufs- und Höhere Fachprüfungen sind praxisorientierte Bildungsabschlüsse, sie gewinnen immer mehr an Bedeutung. Für die Bereiche Pflege und Betreuung existieren inzwischen bereits sechs Berufsprüfungen und fünf Höhere Fachprüfungen. Weitere befinden sich in Planung. Höchste Zeit also, sich mit dieser sinnvollen Möglichkeit zur Weiterqualifizierung auseinanderzusetzen.
Berufs- und Höhere Fachprüfungen sind Tertiärabschlüsse. Sie werden traditionellerweise von den Branchenverbänden getragen. Die Verbände verantworten Strategie und Finanzen. Zudem legen sie die Zulassungsbedingungen sowie die Kompetenzen für den erfolgreichen Abschluss fest. Eine Prüfungskommission und ein Prüfungssekretariat besorgen Organisation und Umsetzung der Prüfungen.
Berufsprüfungen eignen sich besonders für Personen mit einer beruflichen Grundbildung, die zusätzliches Wissen und Können erwerben wollen, ohne den Weg über eine Höhere Fachschule zu gehen. Die Berufsprüfungen führen zu einem eidgenössischen Fachausweis.
Höhere Fachprüfungen setzen meist einen Tertiärabschluss (Berufsprüfung oder Höhere Fachschule) und mehrere Jahre Berufserfahrung voraus. Die Höheren Fachprüfungen führen zu einem eidgenössischen Diplom.

Fachinformationen und Arbeitsinstrumente

Links

Eine Übersicht und detaillierte Informationen über eidgenössiche Prüfungen für Pflegende und Betreuende

Merkblätter der Berufsbildung

Bundesbeiträge für Kurse, die auf eidgenössische Prüfungen vorbereiten

Berufs- und Höhere Fachprüfungen

Arbeitsagoge/in (eidg. Diplom)

Fachfrau/Fachmann Langzeitpflege und –betreuung (eidg. Fachausweis)

Fachexpert/in für Infektionsprävention im Gesundheitswesen (eidg. Diplom)

Medizinische/r Masseur/in (eidg. Fachausweis)

Migrationsfachfrau/Migrationsfachmann (eidg. Fachausweis)

Sozialbegleiter/in (eidg. Fachausweis)

Spezialist/Spezialistin für die Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung (eidg. Fachausweis)

Transportsanitäter/in (eidg. Fachausweis)

Teamleiter/in in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen (eidg. Fachausweis)

Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (eidg. Diplom)

Bildungswege in der Langzeitpflege

Karriere durch Spezialisierung/Fachvertiefung

Karriere im Bereich Führung und Beratung

Karriere im Bereich Bilden und Ausbilden

Führungslehrgänge im Gesundheits- und Sozialbereich

Von der Teamleitung bis zur Institutionsleitung

Weiterbildungsangebote von CURAVIVA Schweiz

Führungslehrgänge im Gesundheits- und Sozialbereich

Fachfrau/Fachmann Langzeitpflege und -betreuung

Zusammenarbeit OdA

Die «OdA» – Partner in der Berufsbildung

Vom Assistenten Gesundheit und Soziales bis zur diplomierten Institutionsleiterin: Die Berufsbildung in der Schweiz ist eine Aufgabe von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt (OdA). Die drei Partner setzen sich für eine qualitativ hochstehende Berufsbildung ein. Die nationalen Dach-OdA entwickeln neue Bildungsangebote, definieren Bildungsinhalte und nationale Qualifikationsverfahren. Bei Fragen der Berufsbildung sind sie Ansprechpartner für die zuständigen nationalen Berufsbildungsbehörden: das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI, die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK sowie die Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz SBBK. Die OdA erstellen zudem Berufsinformationen. Sie engagieren sich, um den Berufen in ihrem Einflussbereich Anerkennung, Wertschätzung und eine gebührende Stellung zu verschaffen.

Wenn es darum geht, die nationalen Vorgaben umzusetzen, kommen die kantonalen und regionalen OdAs zum Zug. Sie arbeiten dabei mit den kantonalen Berufsbildungsbehörden, den Berufsfachschulen und den Branchenverbänden zusammen. Die kantonalen und regionalen OdAs helfen mit, die Ausbildungen vor Ort auszugestalten. Sie informieren über die Berufe und betreiben in den Kantonen Marketing für sie. Aufgabe der einzelnen Betriebe wiederum ist es, Ausbildungsplätze anzubieten und den Lehrlingen und Auszubildenden Berufsqualifikationen zu vermitteln.

Die Interessen der Heime und Institutionen sind in den Dach-OdAs vertreten und zwar durch die Stabsstelle Berufsbildung von CURAVIVA Schweiz. Diese wirkt mit in der OdASanté (Gesundheitsberufe), bei Savoirsocial (soziale Berufe) und in der OdA Hauswirtschaft (berufliche Grundbildungen der Hauswirtschaft). CURAVIVA Schweiz bringt verbandsintern erarbeitete Positionen und Anliegen ein.

Beteiligt sind, je nach Thema, die Bildungskommissionen Alter, die Fachkonferenz «Menschen mit Behinderung» und die Fachkonferenz «Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen». Die Bildungskommissionen Alter sind ständige Kommissionen der Fachkonferenz „Menschen im Alter“. Die Kantonalverbände von CURAVIVA Schweiz mandatieren eine Vertretung in die entsprechende deutsche oder französische Bildungskommission. Die Anliegen aus den Institutionen werden durch die Vertretung der Kantonalverbände in die Bildungskommissionen Alter oder die Fachkonferenzen „Erwachsene Menschen mit Behinderung“ sowie „Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen“ eingebracht.

Als Mitglied der Dach-OdA nimmt CURAVIVA Schweiz zudem Einsitz in deren Arbeitsgruppen und Kommissionen, so zum Beispiel in den Entwicklungskommissionen.

Fachinformationen und Arbeitsinstrumente

Links

OdASanté (Gesundheitsberufe)

Savoirsocial (soziale Berufe)

OdA Hauswirtschaft Schweiz

Im Dschungel der Kompetenzen

Die Überführung der Pflegeberufe in die Eidgenössische Bildungssystematik, die neuen Berufsabschlüsse und die Positionierung von Alterechtlichen Abschlüssen werfen immer noch viele Fragen auf.

Bei den meisten Anfragen an CURAVIVA Schweiz geht es um die Kompetenzen bei medizintechnischen Verrichtungen auf Sekundarstufe II. An zweiter Stelle folgen Fragen zum Vergleich verschiedener Abschlüsse sowie zur Gültigkeit der Kompetenzen von altrechtlichen Abschlüssen wie z.B FA SRK oder Pflegeassistentin SRK.

CURAVIVA Schweiz empfiehlt dieses Factsheet an die Gruppen- und Abteilungsleitenden, sowie an Personalverantwortliche weiter zu leiten und die für sie nützlichen Dokumente auszudrucken.

Einordnung der verschiedenen Berufe

Bildungssystematik Pflege und Betreuung

Berufe in der Pflege und Betreuung in APH’s

Eidgenössisch reglementierte Berufe im Heim

Wer darf welchen Titel tragen - Fähigkeitszeugnisse

Wer darf welchen Titel tragen - HF/FH

Qualifikationsprofile und Handlungskompetenzen

Lehrgang Pflegehelfer/in SRK

Assistentin/Assistent Gesundheit und Soziales EBA:

Bildungsplan

Handlungskompetenz

Fachfrau/Fachmann Betreuung EFZ:

Bildungsplan

Handlungskompetenz

Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ:

Bildungsplan / Handlungskompetenz

Fachfrau/mann Langzeitpflege und Betreuung BP

Handlungskompetenzen

Pflegefachfrau/Pflegefachmann HF

Rahmenlehrplan Pflege HF

Vergleiche / Gegenüberstellungen

AGS EBA – Pflegeassistent/in SRK

FaBe – FaGe

FaGe – FA SRK

Pflege HF – FH

Tabellen zur Aufgabenzuteilung und zu medizintechnischen Verrichtungen

Aufgabenzuteilung in Pflege und Betreuung

Medizintechnische Verrichtungen im Detail (Berufe Sekundarstufe II)

Links

HR Box Kompetenzerweiterung

HR Box Ausbildungsabschlüsse höhere Berufsbildung

HR Box Ausländische Mitarbeitenden

Laufbahn FA SRK - wie weiter

Oda Sante

SavoirSocial

Weiterbildungsangebote von CURAVIVA Schweiz

Übersicht Weiterbildungsangebote

Lehrgang Langzeitpflege und Betreuung

Lehrgänge Führung: Teamleitung, Bereichsleitung, Institutionsleitung

Kompetenzerweiterung

Wer darf was in der Pflege? Vorsicht: rechtliche Grauzone

Einfache Wunden behandeln, Medikamente verabreichen oder subcutane Injektionen setzen: Einige Betriebe übertragen medizinaltechnische Verrichtungen Mitarbeitenden, die dafür rein formal nicht qualifiziert sind. Es handelt sich in der Regel um bewährte Mitarbeitende, deren Kompetenzen vertrauensvoll erweitert werden. Weil sie solche Pflegehandlungen nicht im Rahmen einer reglementierten Ausbildung erlernt haben, absolvieren viele von ihnen vorab Fachkurse. Dort werden ihnen die nötigen medizinaltechnischen Kenntnisse und Fertigkeiten gezielt vermittelt. Andere Mitarbeitende erhalten intern eine Schulung, bevor sie ihre erweiterten Aufgaben wahrnehmen. Bei der Kompetenzerweiterung bewegen sich die Betriebe jedoch in einer rechtlichen Grauzone – Sorgfalt ist geboten.

Haltung von CURAVIVA Schweiz

CURAVIVA Schweiz vertritt folgende Haltung: Mitarbeitende müssen im Rahmen der Kompetenzen eingesetzt werden, die sie in reglementierten Ausbildungen erworben haben. Die Rechtslage ist hier eindeutig.

  1. Das Delegieren und Ausführen von medizinaltechnischen Verrichtungen, die nicht in einer reglementierten Ausbildung erlernt wurden, ist illegal. Institutionen, die sich lediglich auf Weiterbildungskurse abstützen, bewegen sich in einem rechtlichen Graubereich, auch wenn die Weiterbildung in einem Fachkurs bei einem Bildungsanbieter absolviert wird. Und auch dann, wenn die Kompetenzerweiterung mit flankierenden Massnahmen begleitet wird.
  2. Bereichsleitungen sind verantwortlich für die Kompetenzvergabe. Verhält sich die Bereichsleitung nicht gesetzeskonform, haftet die Institutionsleitung oder die Trägerschaft.

Massnahmen und Angebote

Tatsache ist, dass Betriebe – rechtskonform oder im Graubereich – Kompetenzen erweitern. Hier finden Sie entsprechende Instrumente und Informationen, inklusive Angaben zu möglicher Nachholbildung für Erwachsene.

Fachinformationen und Arbeitsinstrumente

Links

Informationen zum Validierungsverfahren / Anerkennungsverfahren zu einem anerkannten Bildungsabschluss

Konkrete Angaben zum Ablauf des Validierungsverfahrens

Übersicht Weiterbildungsangebote CURAVIVA Schweiz

Bildungsverantwortliche in Alters- und Pflegeinstitutionen

Die Westschweizer Bildungskommission von CURAVIVA Schweiz hat ein Dossier zusammengestellt, welches Informationen zum Bildungsauftrag, zu den erforderlichen Kompetenzen und zu den möglichen Bildungswegen von Bildungsverantwortlichen in der Romandie enthält. Ein Teil dieser Unterlagen hat auch in der Deutschschweiz seine Gültigkeit.

Der Bildungsauftrag ist eine Aufgabe, die für alle Institutionen von zunehmender Bedeutung ist. Dies gilt sowohl in Bezug auf die Kompetenzentwicklung und den Ausbau der Qualifikation des Personals als auch für die Betreuung der Lernenden und Studierenden im Rahmen ihrer beruflichen Ausbildung. Damit tragen die Alters- und Pflegeinstitutionen erheblich dazu bei, die Personalbindung zu fördern und ihre Institution attraktiver zu gestalten, indem in allen Sektoren geeignete Arbeitsplätze und Laufbahnmöglichkeiten angeboten werden.

Das Thema hat mit der Einführung der Ausbildungsverpflichtung in einigen Kantonen noch zusätzlich an Wichtigkeit gewonnen.

Alle diese Aufgaben erfordern spezialisierte Kompetenzen, insbesondere in Bezug auf die Bedarfssteuerung und die gemeinsame Nutzung der Ressourcen. Sie umfassen auch die Vernetzung mit externen Partnern wie beispielsweise den Bildungsanbietern, den Berufsberatungsstellen, den kantonalen Dienststellen und den Organisationen der Arbeitswelt (OdA). Und schliesslich beruhen sie auf einer Gesamtsicht des Personalbedarfs der Institution in einer mittel- und langfristigen Perspektive.

Fachinformationen und Arbeitsinstrumente

Links

Expertenpool von CURAVIVA

Weiterbildungsangebote für Berufsbildende CURAVIVA

Berufsbilder

Fachfrau/Fachmann Betreuung FABE

Fachfrauen und Fachmänner Betreuung begleiten und betreuen Menschen unterschiedlicher Altersstufen mit oder ohne körperliche, geistige, psychische oder soziale Beeinträchtigung im Alltag und in der Freizeit. Sie unterstützen, betreuen und fördern diese Menschen entsprechend ihren Lebensphasen und individuellen Bedürfnissen. Sie arbeiten mit Einzelpersonen und Gruppen in Institutionen für Kinder und Jugendliche, für Menschen mit Behinderungen oder für betagte Menschen.

Zu ihren konkreten Aufgaben gehören u.a. die Unterstützung bei der Körperpflege und der Ernährung sowie das Begleiten in besonderen Situationen. Fachfrauen und Fachmänner Betreuung EFZ gestalten den Alltag am Betreuungsort, führen kreative Aktivitäten und Anlässe durch und beziehen dabei die Möglichkeiten der betreuten Personen mit ein. Sie erkennen die Ressourcen und das Potenzial der betreuten Personen und fördern bzw. erhalten deren Entwicklung und Autonomie. Teamarbeit und Kommunikation spielen eine wichtige Rolle. Unregelmässige Arbeitszeiten, Abend- und Wochenenddienste sind in vielen Institutionen die Regel.

Voraussetzungen

  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Einfühlungsvermögen, Beobachtungsfähigkeit, Kreativität
  • Hohes Verantwortungsbewusstsein
  • Physische und psychische Belastbarkeit
  • Gute mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeit
  • Selbständige Arbeitsweise, logisches und vernetztes Denken, Teamfähigkeit
  • Mit guten Leistungen abgeschlossene Volksschule auf mittlerer oder oberer Stufe

Ausbildung

  • Die dreijährige Lehre wird als fachrichtungsspezifisches oder als generalistisches Ausbildungsmodell angeboten und schliesst mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis EFZ ab. Die theoretische Ausbildung findet in der Berufsfachschule statt, die praktische Ausbildung in überbetrieblichen Kursen und im Betrieb:
    Im fachrichtungsspezifischen Ausbildungsmodell in einem Betrieb der Fachrichtungen Kinder, Betagte oder Behinderte;
    Im generalistischen Ausbildungsmodell in drei verschiedenen Betrieben aus den Fachrichtungen Kinder, Betagte und Behinderte.
  • Für Erwachsene ab dem 22. Lebensjahr mit zweijähriger Praxiserfahrung im Berufsfeld Betreuung besteht die Möglichkeit, die Lehre in zwei Jahren zu absolvieren.
  • Bei guten schulischen Voraussetzungen kann die Berufsmaturität berufsbegleitend oder nach erfolgreichem Abschluss der Lehre erworben werden.

Wie Sie sich berufsorientiert weiterentwickeln können

  • Studiengänge an Höheren Fachschulen z.B. Kindererziehung HF, Sozialpädagogik HF, Aktivierung HF, Pflege HF/FH
  • Mit Berufsmaturität an Fachhochschulen z.B. Bachelor in Sozialer Arbeit/Sozialpädagogik FH.
  • Eidg. Berufsprüfungen (BP) z.B. Teamleitung in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen,  Fachperson Langzeitpflege und –betreuung, Spezialistin / Spezialist für die Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Höhere Fachprüfungen(HFP)  z.B. Institutionsleitung, Arbeitsagogik

Unterstützungsangebote

Berufs- und Laufbahnberatung des Wohnkantons: www.berufsberatung.ch
Laufbahnberatung für Mitarbeitende in Altersinstitutionen: Bildungsangebote CURAVIVA Schweiz

Weitere Informationen

Einsatz FaBe - wertvolle Teammitglieder

Informationen zum Beruf FaBe finden Sie auf www.savoirsocial.ch

Informationen zu verkürzten Ausbildungswegen erhalten Sie über die Berufsfachschulen.

Informationen zur Anrechnung von Bildungsleistungen finden Sie unter: www.validacquis.ch

Ich lerne Fachfrau Betreuung im Alters- und Pflegeheim, weil ich den Austausch mit den älteren Menschen schätze. Manchmal genügt ein Blick, ein Lächeln oder eine Berührung, um ein Strahlen in ihre Augen zu bringen – das ist das Wunderbare an diesem Beruf.

Coraline Allard, Fachfrau Betreuung 

Fachfrau/Fachmann Gesundheit FAGE

Sie pflegen und betreuen Menschen, die in ihrer körperlichen und/oder psychischen Gesundheit beeinträchtigt sind – in der Regel in einem Alters- oder Pflegeheim. In diesem Rahmen führen sie auch medizinaltechnische und administrative Verrichtungen aus. Fachleute Gesundheit unterstützen das körperliche, soziale und geistige Wohlbefinden und gestalten mit den Bewohnerinnen und Bewohnern den Alltag. Sie arbeiten eng mit anderen Menschen zusammen, so auch zum Beispiel mit den Angehörigen der Bewohnerinnen und Bewohnern oder mit Menschen aus verschiedenen anderen Berufsbereichen. Sie treffen dabei auf unterschiedlichste Kulturen. Teamarbeit und Kommunikation spielen eine wichtige Rolle. In der Arbeit mit Betagten oder kranken Menschen ist jeder Tag anders – jeden Moment kann etwas Unvorhergesehenes geschehen. Flexibilität ist deshalb nicht nur im Hinblick auf die Arbeitszeiten gefragt.

Voraussetzungen

  • Sorgfältige Arbeitsweise und eine gute Beobachtungsgabe
  • Verantwortungsbewusstsein, physische und psychische Belastbarkeit, Flexibilität und Teamfähigkeit
  • Einfühlungsvermögen und wertschätzende Grundhaltung
  • Mit guten Leistungen abgeschlossene Volksschule

Ausbildung

  • Die Ausbildung dauert drei Jahre und schliesst mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis EFZ ab. Die praktische Ausbildung findet im Betrieb und in überbetrieblichen Kursen, die theoretische Ausbildung in der Berufsschule statt.
  • Bei guten schulischen Voraussetzungen kann die Berufsmaturität berufsbegleitend oder nach erfolgreichem Abschluss der Lehre erworben werden.

Wie Sie sich berufsorientiert weiterentwickeln können

  • Studiengänge an Höheren Fachschulen oder – mit Berufsmaturität – an Fachhochschulen, z.B. Pflege HF/FH, Aktivierung HF, Bachelor in Ergotherapie oder Physiotherapie
  • Eidg. Berufsprüfungen (BP) z.B.Teamleitung in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen (BP), Fachperson Langzeitpflege und –betreuung (Erste Prüfung voraussichtlich ab 2016)
  • Höhere Fachprüfungen (HFP) z.B. Institutionsleitung (HFP), Lehrgänge in Palliative Care, Gerontopsychiatrie

Unterstützungsangebote

Berufs- und Laufbahnberatung des Wohnkantons: www.berufsberatung.ch
Laufbahnberatung für Mitarbeitende in Altersinstitutionen: Bildungsangebote CURAVIVA Schweiz

Weitere Informationen

Informationen zu den Berufen im Heimbereich sowie zu den entsprechenden Ausbildungswegen, Stipendien und Ausbildungsbeiträgen finden Sie unter Human Resources und Karriere

Informationen zur Anrechnung von Bildungsleistungen finden Sie auf: www.validacquis.ch

Informationen zu verkürzten Ausbildungswegen erhalten Sie über die Ausbildungszentren für Gesundheits- und Sozialberufe. Eine Liste von Ausbildungszentren finden Sie unter Downlaods

Informationen zu den laufenden Entwicklungen des Berufes FaGe finden Sie auf: www.odasante.ch

Ich lerne FaGe im Alters- und Pflegeheim, weil mir der Kontakt mit Menschen gefällt und der Beruf sehr abwechslungsreich ist.

Dominic Keller, Fachmann Gesundheit 

 

Assistentin/Assistent Gesundheit und Soziales AGS EBA

Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales unterstützen Menschen unterschiedlicher Altersstufen mit physischen, psychischen, geistigen und sozialen Einschränkungen in der Bewältigung des Alltags. Zu den Pflege- und Begleitungsaufgaben gehören beispielsweise das Mitwirken bei Körperpflege, Haushaltsarbeiten, Logistik, Administration, Förderung der Gesundheit und Unterstützung in der Alltagsgestaltung.

Sie arbeiten unter Delegation und unterstützen Personen in Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens im stationären wie auch im ambulanten Bereich. Im Rahmen ihrer erworbenen Kompetenzen, der rechtlichen Rahmenbedingungen und der betrieblichen Regelungen, arbeiten Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales AGS EBA im Team und nehmen Pflege- sowie Begleitungsaufgaben wahr.

Voraussetzungen

  • Sorgfältiges und aufmerksames Arbeiten
  • Physische und psychische Belastbarkeit, freundlicher Umgang und Teamfähigkeit
  • Einfühlungsvermögen und wertschätzende Einstellung im Umgang mit Menschen
  • Abgeschlossene obligatorische Schulzeit
  • Gute mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse

Ausbildung

  • Die Ausbildung dauert zwei Jahre und wird nach bestandenem Qualifikationsverfahren mit einem eidgenössischen Berufsattest EBA abgeschlossen.
  • Für die praktische Ausbildung arbeiten Sie während durchschnittlich drei bis vier Tagen pro Woche in einem Alters- und Pflegeheim, in der Spitex oder im Spital.
  • Für die theoretische Ausbildung besuchen Sie einen Tag pro Woche die Berufsfachschule und ca. einen Tag pro Monat überbetriebliche Kurse. 

Wie Sie sich berufsorientiert weiterentwickeln können

  • Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis Fachfrau / Fachmann Gesundheit EFZ
  • Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis Fachfrau / Fachmann Betreuung EFZ

Weitere Informationen

Berufs- und Laufbahnberatung, Berufsinformationszentren des Wohnkantons

Laufbahnberatung für Mitarbeitende in Altersinstitutionen

Informationen zu Gesundheitsberufen

Informationen zur Anrechnung von Bildungsleistungen

Informationen zu den laufenden Entwicklungen der Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen finden Sie unter www.savoirsocial.ch oder www.odasante.ch oder www.curaviva.ch

Es war schon immer mein Wunsch mit Betagten Menschen zu arbeiten. Es gefällt mir sehr, die Bewohnerinnen und Bewohner zu unterstützen und mit ihnen ab und zu auch herzlich Lachen zu können. Als Assistentin Gesundheit und Soziales habe ich eine anerkannte Ausbildung, die mir einen professionellen Einstieg in die Pflege ermöglicht.

Giulia Amrein, Assistentin Gesundheit und Soziales, Viva Luzern Eichhof 

 

Fachfrau/Fachmann Langzeitpflege und Betreuung FA

Fachfrauen und Fachmänner Langzeitpflege und -betreuung verfügen über vertieftes Wissen und Können in Bezug auf die Pflege- und Betreuungsschwerpunkte und -massnahmen bei Menschen in geriatrischen, gerontopsychiatrischen und palliativen Situationen. Sie unterstützen das körperliche, soziale und psychische Wohlbefinden der Klientinnen und Klienten und nutzen dabei deren Ressourcen und die Ressourcen ihres sozialen Umfeldes.

Die Fachfrauen und Fachmänner Langzeitpflege und -betreuung planen und organisieren in ihrem Bereich den Arbeitstag ihres Teams.

Links

www.epsante.ch  Prüfungssekretariat

Bundesbeiträge für Vorbereitungslehrgänge auf eidgenössische Prüfungen

Lehrgang Langzeitpflege und -betreuung

Artikel Medinside: «Beziehungspflege ist das zentrale Thema»

Informationen und Antworten zu den häufigsten Fragen

  • Positionierung / Einstufung?
  • Berufsbild und Kompetenzen?
  • Abgrenzung zur Pflege HF
  • Lehrgang und Prüfung

Zuvor brachte ich viel Erfahrung mit. Nun kann ich sie mit der Theorie vernetzen und mein Handeln begründen. Zudem habe ich viel über Themen wie Verlust, Einsamkeit oder Machtlosigkeit gelernt, die in der Langzeitpflege omnipräsent sind. Heute schaue ich mein Fachgebiet differenzierter an.

Marianne Wyrsch, Fachfrau Langzeitpflege und -betreuung mit eidgenössischem Fachausweis, AltersZentrum St. Martin, Sursee 

Auch das Haus profitiert. Die Ausbildung stärkt die Rolle von Frau Wyrsch auf Tertiär Niveau. Sie kann ihr vertieftes Wissen in Geriatrie, Gerontopsychiatrie, Palliative Care und dem Pflegeprozess einbringen. Das ist ein Gewinn für die Bewohnenden, die Angehörigen und das Team.

Doris Fellmann, Leiterin Aus-/Weiterbildung Qualität Pflege Betreuung, AltersZentrum St. Martin, Sursee 

 

Pflegefachfrauen/-männer HF/FH

Die Ausbildung zur Pflegefachfrau kann sowohl auf Stufe Höhere Fachschule (Diplom HF) wie auch auf Stufe Fachhochschule (Bachelor) absolviert werden. Beide Ausbildungen befähigen Pflegefachpersonen HF und Absovierende des Bachelor of Science in Pflege FH sind beide in allen Bereichen des Arbeitsfeldes Pflege und Betreuung einsetzbar. Je nach gewähltem Modell unterscheiden sich die Ausbildungen punkto Anforderungen, Aufbau, Anzahl Praktika und Komplexität der Inhalte. Beide Ausbildungen können Vollzeit und an gewissen Schulen auch berufsbegleitend im Teilzeitstudium absolviert werden. Mit beiden Ausbildungen und der entsprechenden Erfahrung ist es möglich, die Verantwortung für den Pflege- und Betreuungsprozess zu übernehmen oder Führungsfunktionen auszuüben. BachelorabsolventInnen können zudem auch in der praxisorientierten Forschung tätig sein.

Genauere Informationen siehe unter

  • Dipl. Pflegefachfrau / -mann HF
  • Bachelor of Science in Pflege FH

 

Dipl. Pflegefachfrau/-mann HF

Diplomierte Pflegefachleute HF sind verantwortlich für die Führung des Pflegeprozesses. Sie übernehmen die Pflege und Betreuung in Situationen mit raschen Veränderungen und in komplexen Pflegesituationen. Sie koordinieren die pflegerischen Aufgaben in der interdisziplinären Zusammenarbeit und sind erste Bezugs- und Ansprechpersonen für Pflegeempfänger und deren Angehörige. Diplomierte Pflegefachleute HF arbeiten in interprofessionellen Teams, sie übernehmen Anleitungs- und Führungsfunktionen. Sie berücksichtigen ethische und rechtliche Prinzipien, den Gesundheitszustand, die Bedürfnisse, die Biografie, den Lebensstil und die soziale Umgebung sowie das kulturelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Umfeld der zu betreuenden Menschen.

Voraussetzungen

  • Interesse an Menschen in verschiedenen Lebenssituationen
  • Abgeschlossene 3-jährige Berufslehre mit eidg. Fähigkeitszeugnis oder allgemeinbildender Abschluss (Fach- oder Gymnasiale Matura) und bestandenes Eignungs- Aufnahmeverfahren
  • Hohe seelische und körperliche Belastbarkeit
  • Reflexionsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Entscheidungsfähigkeit, Teamfähigkeit und hohe soziale Kompetenzen
  • Gute Beobachtungs- und Wahrnehmungsfähigkeit, gute Kommunikationsfähigkeit

Ausbildung / verkürzte Ausbildung

Die Ausbildung dauert im Vollzeitstudium drei Jahre; berufsbegleitende Ausbildungen, oder Anschlusslösungen für Pflegende mit altrechtlichen Abschlüssen werden angeboten. Der verkürzte Ausbildungsgang für Fachfrauen/Fachmänner Gesundheit FaGe ist an den meisten HF Schulen möglich (siehe Downloads).

Wie Sie sich berufsorientiert weiterentwickeln können

Über diverse Lehrgänge und Ausbildungen können Sie sich für neue Aufgaben qualifizieren, wie beispielsweise für Führungsaufgaben im Pflegemanagement, fachliche Vertiefungen und Spezialisierungen oder für eine Funktion in der Berufsbildung Pflege. Mit entsprechender Vorbildung kann mittels eines verkürzten Studiengangs der Bachelor of Science (FH) in Pflege nachgeholt oder ein Master in Nursing Science erreicht werden.

Unterstützungsangebote

Berufs- und Laufbahnberatung des Wohnkantons: www.berufsberatung.ch

Laufbahnberatung für Mitarbeitende in Altersinstitutionen: Laufbahnberatung CURAVIVA Schweiz

Weitere Informationen

Informationen zu den laufenden Entwicklungen der Berufe im Gesundheits- und Sozialbereich finden Sie unter: www.odasante.ch, www.savoirsocial.ch und www.gesundheitsberufe.ch

Ich lerne Pflegefachfrau HF im Alters- und Pflegeheim, weil ich sehr gerne mit Menschen arbeite und ich Freude empfinde, wenn ich sie unterstützen und ihnen helfen kann. Es ist nicht nur ein Geben, man bekommt auch viel zurück, wie Dankbarkeit, schöne Worte oder Gesten und den Aufbau einer berührenden Beziehung.

Barbara Jost, Pflegefachfrau 

 

Bachelor of Science in Pflege FH

Pflegefachfrauen und -männer FH sind gemeinsam mit ihren Teams für eine professionelle Pflege von Menschen verantwortlich. Sie arbeiten im stationären, ambulanten oder spitalexternen Bereich, z.B. in den Fachbereichen Geriatrie, Akutpflege, Psychiatrie, oder Pädiatrie. In der direkten Pflege versorgen Pflegefachleute FH Menschen jeden Alters. Sie erfassen systematisch den Pflegebedarf von Patientinnen und Patienten und berücksichtigen dabei neben ihrer psychischen und physischen Verfassung auch soziale, kulturelle, alters- und geschlechtsspezifische Aspekte sowie ethische Richtlinien. Als Fach- und Führungskräfte sichern sie die Qualität der Pflege. Sie planen die Pflegemassnahmen, führen die medizinischen Interventionen durch und lösen komplexe Problemstellungen. Pflegefachleute FH gewährleisten die fachliche Entwicklung des ihnen unterstellten Personals. Je nach Einsatzgebiet sind sie auch für die Ausbildung und Förderung von Lernenden zuständig.

Pflegefachleute FH arbeiten eng mit Ärztinnen und Ärzten zusammen und wirken als Bindeglied zu den Angehörigen der betreuten Menschen sowie zu Fachpersonen anderer Disziplinen des Gesundheits- und Sozialwesens. Durch ihre offene Sichtweise nutzen sie Synergien und fördern die interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Zudem leiten und koordinieren Pflegefachleute FH Projekte, insbesondere zur Qualitätsentwicklung und zur angewandten pflege- und bezugswissenschaftlichen Forschung. Sie beteiligen sich auch an der Entwicklung und Umsetzung von neuen Pflegekonzepten und -methoden und sind zuständig für Öffentlichkeitsarbeit. (Quelle gesundsheitsberufe.ch)

Voraussetzungen

  • Berufs-, Fach- oder Gymnasiale Maturität
  • bestandene Eignungsabklärung
  • je nach Vorbildung Zusatzausbildung in Naturwissenschaften

Über Details zu den Zulassungsbedingungen informieren die Fachhochschulen (siehe Downloads)

Ausbildung / verkürzte Ausbildung

Die Ausbildung dauert 3 Jahre Vollzeit. Zwei Drittel als Studium an einer Fachhochschule, ein Drittel Praktika. Das Studium schliesst mit einem Bachelor of Science FH in Pflege ab. Je nach Vorbildung und Fachhochschule kann ein verkürzter berufsbegleitender Studiengang besucht werden. An einigen Schulen kann das Studium auch in Teilzeit absolviert werden.

Wie Sie sich berufsorientiert weiterentwickeln können

  • Master of Science Pflege
  • Fachspezifische Weiterbildungen, z. B. Spitexpflege, Onkologiepflege
  • Fachhochschule in einem verwandten Fachbereich
  • Nachdiplomstudium in Notfallpflege, Intensivpflege, Anästhesiepflege

Unterstützungsangebot

Berufs- und Laufbahnberatung des Wohnkantons: www.berufsberatung.ch
Laufbahnberatung für Mitarbeitende in Altersinstitutionen: Laufbahnberatung CURAVIVA Schweiz

Weitere Informationen

Informationen zu den laufenden Entwicklungen der Berufe im Gesundheits- und Sozialbereich finden Sie unter: www.odasante.ch, www.savoirsocial.ch und www.gesundheitsberufe.ch

 

Dipl. Aktivierungsfachfrau/-mann HF

Aktivierungsfachfrauen/-männer HF unterstützen ihre Klientinnen und Klienten darin, ihre eigenen Interessen und Talente aktiv zu nutzen. Sie bieten ihnen damit die Möglichkeit, so weit wie möglich selbstständig ihre Lebenssituation zu gestalten. Damit tragen sie dazu bei, die Lebensqualität der Menschen in Heimen zu verbessern. Durch den gezielten Einsatz von aktivierungstherapeutischen Mitteln und Methoden fördern sie die individuell vorhandenen Fähigkeiten der Menschen. Sie evaluieren und dokumentieren ihre Tätigkeit und nehmen an interprofessionellen Fallbesprechungen teil. Gespräche mit Klientinnen und Klienten und deren Angehörigen sowie die Beratung des Pflegeteams tragen dazu bei, dass Bewohnerinnen und Bewohner sinnstiftende Beschäftigungen, Raum für Individualität, Orientierung im Rahmen einer Tages- und Wochenstruktur sowie die Möglichkeit sozialer Kontakte und Integration erleben. Aktivierungsfachfrauen/-männer organisieren auch festliche oder themenbezogene Anlässe, Ausflüge, Theateraufführungen, Konzerte etc.

Voraussetzungen

  • Lebens- und Berufserfahrung, Selbständigkeit, Flexibilität, Kreativität, Phantasie und praktisches Geschick
  • Belastbarkeit, Geduld und Einfühlungsvermögen im Umgang mit betagten und behinderten Menschen
  • Beziehungs-, Kommunikations- und Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsfähigkeit
  • Gute Beobachtungs- und Wahrnehmungsfähigkeit und die Fähigkeit, eigenes Handeln zu begründen
  • Abgeschlossene drei jährige Berufslehre mit eidg. Fähigkeitszeugnis oder allgemeinbildender Abschluss (Fach- oder gymnasiale Matura),  bestandenes Eignungsverfahren und ein Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb

Ausbildung

  • Drei Jahre Vollzeit, berufsbegleitende Ausbildungen sind möglich
  • Verkürzter Ausbildungsgang für Fachfrauen/Fachmänner Gesundheit FaGe und für Fachfrauen/Fachmänner Betreuung wird noch nicht angeboten
  • Die Ausbildung findet je zur Hälfte in der Schule und im Betrieb statt
     

Wie Sie sich berufsorientiert weiterentwickeln können

Der Berufsverband bietet verschiedene themenbezogene Kurse an. Je nach Position verantworten Aktivierungsfachleute HF den gesamten Bereich der Aktivierung. Sie leiten ein Team und sind zuständig für die Selektion, den Einsatz, die Anleitung sowie die Schulung von Mitarbeitenden und die Qualität der interdisziplinären Zusammenarbeit. Diverse Weiterbildungsangebote im Bereich Führung oder Pädagogik mit eidg. Zertifikats- oder Diplomabschluss qualifizieren für diese Aufgaben.

Auf NDS-Stufe stehen Aktivierungsfachfrauen/-männer HF verschiedene Lehrgänge,  welche für die Arbeit mit Betagten oder Behinderten spezialisieren, offen.

Zu den Bachelorstudiengängen Ergotherapie und Physiotherapie werden Aktivierungsfachleute HF zur Eignungsabklärung ohne (Berufs-) Matura zugelassen.

Unterstützungsangebote

Die Berufs- und Laufbahnberatung des Wohnkantons berät gerne interessierte Personen: www.berufsberatung.ch

Weitere Informationen

Menschen mit unterschiedlichsten Biographien individuell und situativ zu aktivieren - z.B. ihre alten Hobbys zu fördern oder neue  Fähigkeiten zu entwickeln mit dem Ziel, die Lebensqualität zu erhalten, das empfinde ich als eine spannende Aufgabe. Was ich an der Ausbildung auch sehr schätze ist, dass ich einen Einblick in verschiedene Bereiche bekomme.

Adrienne Magne, Fachfrau Aktivierung HF Viva Luzern Rosenberg

 

Teamleiter/in FA und Branchenzertifikat Bereichsleiter/in

Teamleiter und Teamleiterinnen FA

Teamleiter und Teamleiterinnen in ambulanten und stationären Institutionen kombinieren ihre Fachkompetenz im betreuerischen, agogischen oder pflegerischen Bereich mit dem Fachwissen im Bereich Führung. Sie führen Mitarbeitende zielorientiert und sind fähig, das eigene Führungsverhalten zu reflektieren. Sie kennen die Grundlagen der Betriebsorganisation und Qualitätssicherung in Non Profit Organisationen sowie der Teamentwicklung in multidisziplinären und multikulturellen Teams. Sie sind fähig, die Arbeit in einem Team zu analysieren und weiterzuentwickeln und Konflikte zu bearbeiten.

Weiterbildung von CURAVIVA

Informationen zur Berufsprüfung

Bundesbeiträge für Kurse, die auf eidgenössische Prüfungen vorbereiten

Als Teamleiterin schätze ich das gegenseitige Vertrauen.  Es gefällt mir, dass ich zusammen mit meinem Team zielorientiert arbeiten kann. Nicht zuletzt dank meiner Weiterbildung habe ich gelernt, theoretisches Wissen für die  Praxis zu nutzen.

Marian Jozak, Teamleiterin, Viva Luzern Staffelnhof


Branchenzertifikat* Bereichsleiterin und Bereichsleiter

Die fachliche Gesamtverantwortung in ambulanten und stationären Institutionen für den pflegerischen, betreuerischen und/oder agogischen Bereich trägt die Bereichsleitung. Ihr Tertiär- Bildungsabschluss aus der jeweiligen Fachdisziplin plus Ihre Führungsausbildung befähigen Sie zur Leitung eines Bereiches. Bei Fachentscheiden, sei es betreffs Kompetenzen, Ausführungsbestimmungen, Standards, Materialwahl usw. haben Sie das letzte Wort. Sie leiten Projekte oder Organisationsentwicklungsprozesse und stehen für die Ergebnisse gerade, beispielsweise Konzepte, Leitbilder, Umstrukturierungen usw. Die personellen Fäden laufen bei Ihnen zusammen, Sie unterstützen Ihr Kader auf der Teamleitungsebene in der Mitarbeiterführung, bei organisatorischen Fragen und in der Teamentwicklung.  Sie organisieren Ihren Bereich so, dass auch die interdisziplinäre, bereichsübergreifende Zusammenarbeit, die Aus- und Weiterbildung und die Sicherung/Weiterentwicklung der Pflegequalität gewährleistet sind. Je nach Grösse des Betriebes arbeiten Sie dazu mit Ihnen direkt unterstellten Stabsmitarbeitern zusammen.

Der Abschluss entspricht den Kompetenznachweisen 6-8 der Höheren Fachprüfung Institutionsleiter (siehe unter Institutionsleiter/in)

Weiterbildung von CURAVIVA

*Branchenzertifikate sind keine eidgenössisch anerkannten Bildungsabschlüsse, sie geniessen aber eine abgesicherte, hohe Akzeptanz in einem bestimmten Arbeitsgebiet. Ein Branchenzertifikat steht dafür, dass namhafte Arbeitgeberorganisationen einer Branche sich auf Inhalte und ein Zielniveau einer spezifischen Ausbildung geeinigt haben.

Als Zentrumsleiterin beschäftige ich mich mit verschiedensten Führungsaufgaben. Eine zentrale Aufgabe ist es, das Gleichgewicht zwischen individuellen Bedürfnissen der Menschen und den Bedingungen der Organisation zu schaffen.

Cati Hürlimann Krauspe, Betriebsleiterin Viva Luzern Rosenberg 

 

Dipl. Institutionsleiterinnen und Institutionsleiter

Als eidgenössisch diplomierte/r Institutionsleiter/in sind Sie fähig, einen Betrieb im sozialen Bereich professionell und eigenverantwortlich zu führen. Sie verfügen über praktische und theoretische Kenntnisse in allen Sparten der Institutionsführung und -verwaltung. Sie führen und fördern Ihre Mitarbeitenden gezielt. Sie entwickeln eine auf die Bedürfnisse des Institutiones zugeschnittene Politik und vertreten diese gegenüber den verschiedenen Instanzen innerhalb und ausserhalb der Institution.

Weitere Informationen unter:

www.hfp-institutionsleitung.ch

www.weiterbildung.curaviva.ch

Bundesbeiträge für Kurse, die auf eidgenössische Prüfungen vorbereiten

Als Zentrumsleiterin beschäftige ich mich mit verschiedensten Führungsaufgaben. Eine zentrale Aufgabe ist es, das Gleichgewicht zwischen individuellen Bedürfnissen der Menschen und den Bedingungen der Organisation zu schaffen.

Cati Hürlimann Krauspe, Betriebsleiterin Viva Luzern Rosenberg 

Kauffrau / Kaufmann EFZ

Sie arbeiten im administrativen Bereich einer Institution. Ihre Tätigkeiten umfassen Themen wie Bewohneradministration, Finanz- und Rechnungswesen, Einkauf, Personalwesen und administrative Unterstützung von Führungspersonen. Kauffrauen und Kaufmänner EFZ sind oft eingebunden in ein Team. Sie führen einen grossen Teil Ihrer Arbeit am PC oder mit Hilfe anderer technischer Kommunikationsmittel aus.

Voraussetzungen

  • Zuverlässigkeit, Sorgfältiges Arbeiten
  • Kontaktfreudigkeit und Dienstleistungsverständnis
  • gute Deutschkenntnisse
  • Flair für Zahlen
  • Mit guten Leistungen abgeschlossene obligatorische Schulzeit

Ausbildung

Die Berufslehre kann in drei Anforderungsstufen B (Basisbildung), E (erweiterte Grundbildung) oder M (mit kaufmännischer Berufsmaturität) absolviert werden und dauert drei Jahre. Sie schliesst mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis EFZ ab – bei Profil M mit der Berufsmaturität. Die praktische Ausbildung findet im Betrieb und in überbetrieblichen Kursen statt, die theoretische Ausbildung in der Berufsfachschule.

Wie Sie sich berufsorientiert weiterentwickeln können

Als Kauffrau, Kaufmann steht Ihnen eine Vielzahl von Berufsprüfungen und Höheren Fachprüfungen offen z.B. HR-Fachfrau/Fachmann mit eidg. Fachausweis (Berufsprüfung) oder Fachfrau/Fachmann in Finanz- und Rechnungswesen (Berufsprüfung). Andere weiterführende Ausbildungen stehen Ihnen an Höheren Fachschulen (z.B. dipl. Betriebswirtschafter/in HF) oder mit Berufsmatura an Fachhochschulen (z.B. Business Administration) offen.

Unterstützungsangebote

Die Berufs- und Laufbahnberatung des Wohnkantons berät gerne interessierte Personen: www.berufsberatung.ch

Ich lerne Kaufmännische Angestellte im Alters- und Pflegeheim, weil das Umfeld in einem Alters- und Pflegeheim sehr interessant ist und ich gerne mit Menschen Kontakt habe.

Ramona Fässler, Kaufm. Angestellte 

Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt EFZ

Sie sind Fachperson auf dem Gebiet der Instandhaltung. Sie reinigen und unterhalten Gebäude und Anlagen und sind vertraut mit der Funktionsweise der von Ihnen betreuten Infrastrukturanlagen. Sie überwachen komplexe Systeme, erkennen Störfälle und wissen, wie sie darauf reagieren müssen. Sie übernehmen einfache Instandhaltungs- und Reparaturaufgaben an Sanitär- Elektro-, Lüftungs- und sonstigen technischen Anlagen. Ausserdem pflegen Fachfrauen/Fachmänner Betriebsunterhalt EFZ Innenbegrünungen, unterhalten Aussenanlagen, Wege und Strassen – auch im Winter; z.B. Schneeräumungen.

Voraussetzungen

  • Freude an vielseitiger, praktischer Arbeit.
  • Zuverlässigkeit, gute körperliche Verfassung
  • Technisches und handwerkliches Flair
  • Freundliches Auftreten
  • Abgeschlossene obligatorische Schulzeit

Ausbildung

  • Die Berufslehre dauert drei Jahre und schliesst mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis EFZ ab. Die praktische Ausbildung findet im Betrieb und in überbetrieblichen Kursen statt. Ein Tag pro Woche findet die theoretische Ausbildung in der Berufsfachschule statt.
  • Bei sehr guten schulischen Leistungen kann die Berufsmaturität absolviert werden. Sie ist Bedingung für den Zugang zu einer Fachhochschule

Wie Sie sich berufsorientiert weiterentwickeln können

  • Berufsprüfung Hauswart/in mit eidg. Fachausweis
  • Berufsprüfung Gebäudereinigungsfachfrau /-mann mit eidg. Fachausweis
  • Berufsprüfung Instandhaltungsfachfrau/-mann mit eidg. Fachausweis
  • Fachhochschule Bachelor in Facility Management

Unterstützungsangebote

Die Berufs- und Laufbahnberatung des Wohnkantons berät gerne interessierte Personen: www.berufsberatung.ch

Quelle: zapaplus Luzern, ergänzt durch CURAVIVA Berufsbildung

Ich lerne Fachfrau Betriebsunterhalt im Alters- und Pflegeheim, weil es ein abwechslungsreicher Beruf ist und ich den Umgang mit älteren Menschen schätze.

Nadja Kälin, Fachfrau Betriebsunterhalt 

 

Koch / Köchin EFZ

Sie gehen fachmännisch mit den verschiedenen Lebensmitteln um und bereiten ein vielfältiges Speiseangebot zu. Sie erwerben Kenntnisse im Bereich von Diäten, verschiedenen Kostformen und Esskulturen. Teamarbeit ist für Köchinnen und Köche selbstverständlich.

Voraussetzungen

  • Freude am Kochen, Kreativität
  • Selbständige und sorgfältige Arbeitsweise, Teamfähigkeit
  • Verständnis für die besonderen Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner
  • Fähigkeit, auch in hektischen Situationen einen ruhigen Kopf zu bewahren
  • Abgeschlossene obligatorische Schulzeit

Ausbildung

Die Berufslehre dauert drei Jahre und schliesst mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis EFZ ab. Die praktische Ausbildung findet im Betrieb und in überbetrieblichen Kursen statt. Ein Tag pro Woche findet die theoretische Ausbildung an der Berufsfachschule statt. Während oder nach der Berufslehre kann die Berufsmaturität absolviert werden. Sie ist Bedingung für den Zugang zu einer Fachhochschule.

Wie Sie sich beruflich weiterentwickeln können

  • Diätköchin/Diätkoch, Zusatzausbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis
  • Berufsprüfung Chefköchin/Chefkoch mit eidg. Fachausweis
  • Höhere Fachprüfung Küchenchefin/Küchenchef mit eidg. Diplom
  • Leiter/in Gemeinschaftsgastronomie mit eidg. Diplom
  • Höhere Fachschule Hôtelier-Restaurateur/Hôtelière-Restauratrice HF

Unterstützungsangebote

Die Berufs- und Laufbahnberatung, Berufsinformationszentren des Wohnkantons: www.berufsberatung.ch


Weitere Informationen

Informationen zu den Gastroberufen und entsprechenden Weiterbildungen: www.hotelgastro.ch

Ich lerne Köchin im Alters- und Pflegeheim weil, ich für die Bewohner und Bewohnerinnen Leistung erbringen will.

Kinga Eglin, Köchin 

 

Küchenangestellte / Küchenangestellter EBA

Sie arbeiten als Teil eines Teams in der Küche und unterstützen Köche oder Köchinnen. Sie bereiten die Zutaten für verschiedene Gerichte vor. Je nach Betrieb übernehmen Sie anschliessend die Zubereitung einfacher warmer und kalter Speisen. Eine zügige und selbständige Arbeitsweise ist dabei wichtig. Sie sorgen in der Küche auch für Ordnung und Sauberkeit und lagern Lebensmittel fachgerecht. Während der Ausbildung erwerben Sie Kenntnisse in den Bereichen Lebensmittelkunde, Kochkunde, Ernährungslehre, Menükunde, Fachrechnen und Betriebskunde.

Voraussetzungen

  • Guter Geschmacks- und Geruchssinn
  • Manuelles Geschick
  • Sorgfältige Arbeitsweise, belastbar, teamfähig
  • hygienebewusst
  • Abgeschlossene obligatorische Schulzeit

Ausbildung

Die Ausbildung dauert 2 Jahre und endet mit einem Qualifikationsverfahren, welches zum Eidgenössischen Berufsattest (EBA) führt. 1 Tag pro Woche Unterricht an der Berufsfachschule.

Entwicklungsmöglichkeiten

Der direkte Einstieg ins 2. Bildungsjahr der beruflichen Grundbildung als Koch/Köchin EFZ  ist nach Abschluss des Berufsattests Küchenangestellte/r EBA möglich.

Unterstützungsangebote

Informationen zu den Berufen im Bereich Küche: www.hotelgastro.ch

Berufs- und Laufbahnberatung, Berufsinformationszentren des Wohnkantons: www.berufsberatung.ch

Fachfrau / Fachmann Hauswirtschaft EFZ

Sie führen die Arbeiten selbständig aus und berücksichtigen dabei stets auch ökonomische und ökologische Gesichtspunkte. Fachfrauen/Fachmänner Hauswirtschaft organisieren besondere Anlässe und bereiten diese vor. Ihre Aufgaben können je nach Institution recht unterschiedlich sein – doch stets geht es darum, für die Bewohnerinnen und Bewohner, Gäste oder Familienmitglieder eine saubere, warme und freundliche Umgebung zu schaffen.

Voraussetzungen

  • Organisations- und Improvisationstalent
  • Manuelles Geschick
  • Flexibilität und Fähigkeit gerne anzupacken
  • Einfühlungsvermögen wertschätzende Einstellung im Umgang mit Menschen
  • Umweltbewusstsein und wirtschaftliches Handeln
  • Abgeschlossene obligatorische Schulzeit und PC Anwenderkenntnisse

Ausbildung

Die Ausbildung dauert drei Jahre und schliesst mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis EFZ ab.

Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Bereichsleiter/in Hotellerie-Hauswirtschaft mit eidg. Fachausweis
  • Haushaltleiter/in mit eidg. Fachausweis
  • Bäuerliche/r Haushaltleiter/in eidg. Fachausweis
  • Hauswart/in eidg. Fachausweis
  • Dipl. Leiter/in Facility Management HFP
  • Dipl. Bäuerin/Dipl. Bauer HFP
  • Hauswirtschaftliche/r Betriebsleiter/in HF
  • Hauswirtschaftlichen Betriebsleiter/in HF
  • Bachelor of Science in Facility Management, Executive Master of Facility Management

Unterstützungsangebote

Informationen zu Berufen in der Hauswirtschaft: www.hauswirtschaft.ch

Berufs- und Laufbahnberatung, Berufsinformationszentren des Wohnkantons: www.berufsberatung.ch

Laufbahnberatung für Mitarbeitende in Altersinstitutionen: Laufbahnberatung CURAVIVA Schweiz

Ich habe Fachfrau Hauswirtschaft im Alters- und Pflegeheim gelernt, weil ich gerne mit jungen und alten Menschen zusammenarbeite, die Arbeiten sehr vielseitig, abwechslungsreich sind und der Arbeitsplatz täglich etwas Neues mitbringt, weil er von den Bewohnern, Gästen und Mitarbeitern mitgestaltet wird.

Judith Kaufmann, Fachfrau Hauswirtschaft 

Hauswirtschaftspraktiker / Hauswirtschaftspraktiker EBA

Sie erledigen alle grundlegenden hauswirtschaftlichen Arbeiten in einem Alters- oder Pflegeheim. Sie sind in den Bereichen Reinigung, Wäscheversorgung, Verpflegung, Blumenpflege, Service, Hygiene in den Räumlichkeiten, Arbeitssicherheit und Unfallverhütung tätig und erstellen Rapporte. Dabei stehen ihnen in der Regel Checklisten zur Verfügung. Sie tragen die Verantwortung für das reibungslose Funktionieren des hauswirtschaftlichen Teils eines Grossbetriebes mit. Ihre praktische Begabung, ihre Teamfähigkeit und ihre Freude an der Begegnung mit Menschen machen sie zu geschätzten Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern im hauswirtschaftlichen Bereich.

Voraussetzungen

  • Praktische Begabung
  • ausgeprägter Ordnungssinn
  • Zuverlässigkeit und Genauigkeit
  • Teamfähigkeit, Kontaktfreude
  • Interesse an Umwelt, an Nahrungsmitteln und an den verschiedensten Materialien, an Gesundheit und Hygiene.
  • Abschluss der obligatorischen Schulbildung und  praktische Begabung

Ausbildung

Die Ausbildung dauert 2 Jahre und endet mit einem Qualifikationsverfahren, welches zum Eidgenössischen Berufsattest (EBA) führt. 1 x pro Woche wird die Berufsschule besucht.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Bei guter Qualifikation, entsprechender Empfehlung durch den Ausbildner und die Schule, sowie Nachweis eines geeigneten Ausbildungsplatzes, kann der Einstieg in das 2. Lehrjahr Fachfrau/Fachmann Hauswirtschaft erfolgen.

Unterstützungsangebote

Informationen zu Berufen in der Hauswirtschaft: www.hauswirtschaft.ch

Berufs- und Laufbahnberatung, Berufsinformationszentren des Wohnkantons: www.berufsberatung.ch

Laufbahnberatung für Mitarbeitende in Altersinstitutionen: Laufbahnberatung CURAVIVA Schweiz