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25.05.2018

Wohn- und Pflegemodell 2030 von CURAVIVA Schweiz

Für hohe Lebensqualität und niedrigere Kosten in der Pflege.

In der nächsten Session wird sich der Ständerat erneut mit dem Bundesgesetz über Ergän­zungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (EL) befassen. CURAVIVA Schweiz spricht sich dafür aus, das betreute Wohnen in der EL-Reform angemessen zu berücksichtigen.

Wie eine neue Studie zum Wohn- und Pflegemodell 2030 von CURAVIVA Schweiz zeigt, wirken sich integrierte Versorgungskonzepte ums betreute Wohnen positiv auf die Lebensqualität der Betreuten und auf die Pflege- und Betreuungskosten aus. Die Studie zeigt auf, dass mit dem WOPM 2030 eine Reduktion der Kosten gegenüber heute um knapp 7 Prozent oder rund 770 Mio. Franken pro Jahr erwartet werden kann. Diese Einsparungen ergeben sich insbesondere, weil im betreuten Wohnen geringere Wegkosten anfallen als bei der Pflege zu Hause, die informelle Pflege einen höheren Stellenwert einnimmt als in der stationären Pflege und die Bewohnerinnen und Bewohner weniger Dienstleistungen (z.B. Reinigung, Verpflegung, Wäsche) beziehen als in einem Heim. Aus Sicht von CURAVIVA Schweiz bestätigen die Ergebnisse, dass die EL im betreuten Wohnen tiefer angesetzt werden können als in einem Pflegeheim. Um die Kostenvorteile nutzen zu können, ist die Schaffung von gesetzlichen Grundlagen eine Voraussetzung.

Wie die Studie weiter aufzeigt, braucht es weitere Korrekturen, um das Potential für die Kostensenkung auszuschöpfen, namentlich eine neue, einheitliche Pflegefinanzierung, die nicht mehr nach den einzelnen Wohn- und Pflegeformen unterscheidet, sondern die drei Wohnformen «ambulant», «betreut» und «stationär» in gleicher Weise berücksichtigt. Auf der Basis dieser Studienresultate wird CURAVIVA Schweiz in den kommenden Monaten zusammen mit interessierten Partnern prüfen, wie ein neues Finanzierungsmodell aussehen könnte. Ziel ist, konkrete Vereinfachungs- und Verbesserungsvorschläge in die politische Diskussion einzubringen, die in der Praxis umsetzbar und in der Branche breit abgestützt sind.

>> Medienmitteilung: Für hohe Lebensqualität und niedrigere Kosten in der Pflege

>> Studie zur Kostenwirkung des Wohn- und Pflegemodells 2030

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