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08.03.2019

UN-BRK: Autonomie umsetzen

Selbstbestimmung und Eigenverantwortung bedingen eine gesicherte finanzielle Grundlage.  

Menschen mit Behinderungen sind besonders armutsgefährdet. Sie sind oft sowohl mit einer eingeschränkten Erwerbsfähigkeit als auch mit hohen Gesundheitskosten konfrontiert. AGILE.CH, der Dachverband der Behinderten-Selbsthilfeorganisationen, wirft in seiner aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Behinderung & Politik“ einen vielseitigen Blick auf das Armutsrisiko für Menschen mit Behinderung und auf den Schweizer Sozialstaat. Die unterschiedlichen Betrachtungen enthalten Visionen und Vorschläge, wie dem Armutsrisiko begegnet werden könnte.

Selbstbestimmung und gelebte Inklusion sind nur möglich, wenn Menschen mit Behinderung über die finanziellen Mittel verfügen, die sie für ein menschenwürdiges und eigenverantwortliches Leben im Sinne der Gleichstellung benötigen. Der am 5. März 2019 lancierte Aktionsplan von CURAVIVA Schweiz, INSOS Schweiz und VAHS Schweiz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, greift dieses Thema auf. CURAVIVA Schweiz setzt sich in diesem Rahmen für die Weiterentwicklung der Sozialwerke ein, damit Menschen mit Unterstützungsbedarf ihr Recht auf Selbstbestimmung leben können. Finanzielle Unterstützungsmittel müssen so bemessen sein, dass echte Wahlmöglichkeiten bestehen. Um dies zu realisieren, spielen auch administrative Vereinfachungen, der Abbau von Zugangshürden und die Enttabuisierung von Behinderung eine grosse Rolle. CURAVIA Schweiz thematisiert entsprechende Forderungen beispielsweise im Zusammenhang mit dem Assistenzbeitrag der IV und setzt sich weiterhin für die Schaffung der finanziellen Grundlagen zur Umsetzung der UN-BRK ein

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