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19.06.2017

Schutz vor Hitze

Schutzmassnahmen in Alters- und Pflegeinstitutionen.

Hitzewellen gefährden die Gesundheit von betagten, pflegebedürftigen und chronisch kranken Menschen.

Alters- und Pflegeinstitutionen instruieren ihre Mitarbeitenden vor Hitzeperioden darüber:

  • Die Räumlichkeiten der Institution möglichst kühl zu halten;
  • Die physischen Aktivitäten bei grosser Hitze auf das Minimum zu reduzieren;
  • Dass die Bewohnenden während den Stunden der grössten Hitze sich nicht oder nur sehr wenig draussen aufhalten;
  • Die Bewohnenden leichte und hellte Kleidung tragen;
  • Die Körpertemperatur der am meisten gefährdeten Bewohndenden regelmässig überprüft wird und ihr Körper, wenn nötig, regelmässig zum Beispiel mit einer Dusche oder einem nassen Tuch gekühlt wird;
  • Die Bewohnenden regelmässig daran erinnert werden genügend viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Zudem stellen die Institutionsleitungen auch folgende Präventionsmassnahmen sicher:

  • Frühzeitige Erstellung eines Überwachungsplans;
  • Benennung der speziell gefährdeten Bewohnenden und Bestimmung der dafür zuständigen, verantwortlichen und entsprechend geschulten Pflegepersonen;
  • Definition der Organisationsabläufe für Notfälle;
  • Sicherstellung der Betreuung auch in der Ferienzeit.

Das Pflegepersonal soll sicherstellen, dass stark gefährdete Bewohndende vom behandelnden Arzt oder von der behandelnden Ärztin konsultiert werden, um – falls erforderlich – die Beobachtung und Behandlung der Krankheit/en anzupassen.

Verschiedene Medikamente können zudem bei Hitzewellen Probleme verursachen. Einige fördern die Dehydrierung (z.B. Diuretika), andere beeinflussen die Wärmeregulation (z.B. Anticholinergika, gewisse Deuroleptika und gewisse Antidepressiva).

>> Zusätzliche Informationen

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