CURAVIVA Schweiz - Verband - News - Kostenwirkung des Wohn- und Pflegemodells 2030
News

08.06.2018

Kostenwirkung des Wohn- und Pflegemodells 2030

Studie der Polynomics AG stützt Idee integrierter Versorgungskonzepte.

CURAVIVA Schweiz hat Polynomics AG beauftragt, die Kostenwirkungen des Wohn- und Pflegemodells 2030 gegenüber der heutigen Versorgungsstruktur zu untersuchen.

Die Studie zeigt auf, dass sich integrierte Versorgungskonzepte ums betreute Wohnen positiv auf die Lebensqualität der Betreuten und auf die Pflege- und Betreuungskosten auswirken. Mit dem WOPM 2030 kann eine Reduktion der Kosten gegenüber heute um knapp 7 Prozent oder rund 770 Mio. Franken pro Jahr erwartet werden. Diese Einsparungen ergeben sich insbesondere, weil im betreuten Wohnen geringere Wegkosten anfallen als bei der Pflege zu Hause, die informelle Pflege einen höheren Stellenwert einnimmt als in der stationären Pflege und die Bewohnerinnen und Bewohner weniger Dienstleistungen (z.B. Reinigung, Verpflegung, Wäsche) beziehen als in einem Heim.

Mit dem Wohn- und Pflegemodell 2030 schlägt CURAVIVA Schweiz den Übergang zu einem integrierten Versorgungskonzept «ambulant und stationär» vor, bei dem die pflegebedürftigen Menschen die Wohnform dank zusätzlicher intermediärer Angebote besser als heute aufgrund ihres Pflegebedarfs wählen können. Durch eine stärkere Fokussierung auf den Patienten soll ein durchgehender Pflegeprozess entstehen, der nicht nur den Kundennutzen erhöht, sondern auch Kosten einspart. Um die Kostenvorteile nutzen zu können, ist eine Vereinheitlichung der Vergütung und Finanzierung eine Voraussetzung.

Zurück
Zu Desktop-Ansicht wechseln Zu Mobile-Ansicht wechseln