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News

24.05.2019

Internetrisiken für Kinder und Jugendliche

Neue Studie erlaubt klare Schlüsse.

Am 4. Nationalen Fachforum Jugend und Medien vom 23. Mai 2019 wurden die Resultate der Studie EU Kids online Schweiz vorgestellt. Die Studie hat bei über 1000 Schülern und Schülerinnen die Risiken, denen sie sich bei der Nutzung des Internets aussetzen, erhoben. Zu den verbreitetsten Risiken über alle Altersgruppen hinweg gehören der Kontakt mit problematischen nutzergenerierten Inhalten, sexuellen Darstellungen und der Kontakt zu Fremden. Fast alle 15- bis 16-jährigen Jugendlichen in der Schweiz waren schon mindestens einmal einem Risiko im Internet ausgesetzt. Diese neusten Zahlen zeigen auf eindrückliche Weise, dass Kinder und Jugendliche im Umgang mit digitalen Risiken unterstützt werden müssen.
CURAVIVA Schweiz ermutigt Fachpersonen in sozial- und sonderpädagogischen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und ihr besonders vulnerables Klientel durch Medienkompetenz und Medienbildung zu schützen. Anleitungen für konkrete medienpädagogische Projekte und Aktivitäten zur Auseinandersetzung und Sensibilisierung im Umgang mit Medien finden sich unter www.mekis.ch.
Kinder und Jugendliche mit kognitiven Beeinträchtigungen nutzen das Internet genauso wie ihre Peers und sind dabei besonders gefährdet. Im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans UN-Behindertenrechtskonvention entwickelt CURAVIVA Schweiz zurzeit ein Kartenset zu sexualitätsbezogenen Internetrisiken. Fachpersonen werden dabei unterstützt, mit Kindern und Jugendlichen das Thema Sexualität und Internet auf eine niederschwellige Art anzusprechen. Im Gespräch mit den Kindern und Jugendlichen zu bleiben, ist wichtige Präventionsarbeit.

>> 4. Nationalen Fachforum Jugend und Medien
>> EU Kids online Schweiz
>> www.mekis.ch

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