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20.02.2019

Empfehlungen zur ausserfamiliären Platzierung an die Kantone

CURAVIVA Schweiz nimmt an Konsultation der SODK und KOKES teil.

CURAVIVA Schweiz ist der Einladung der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren SODK und der Konferenz für Kindes und Erwachsenenschutz KOKES gefolgt und hat sich an der Konsultation zu den Empfehlungen zur ausserfamiliären Platzierung beteiligt. Die Empfehlungen richten sich in erster Linie an die für den Kinder- und Jugendschutz zuständigen Stellen in den Kantonen. Sie verfolgen das Ziel, Mindeststandards zu setzen, um eine qualitativ hochstehende Praxis in diesem hochsensiblen Bereich zu gewährleisten. Insbesondere wird die Partizipation der Kinder im gesamten Prozess der Platzierung ins Zentrum gestellt.

Der nationale Branchenverband zeigt sich in seiner Stellungnahme grundsätzlich erfreut über diese Empfehlungen. Besonders begrüssenswert ist, dass das Thema Leaving Care in den Empfehlungen bereits aufgenommen wurde. In der Umsetzung in den Kantonen kommt dem Kompetenzzentrum eine wichtige Rolle zu. Kritisiert hat der nationale Branchenverband den zum Teil grossen Interpretationsspielraum der Empfehlungen, was einer Harmonisierung der Qualität im interkantonalen Vergleich zuwiderlaufen könnte. Zudem werden die Ebenen der Aufsicht über einzelne Platzierungen und jene über die Leistungserbringer vermischt.

CURAVIVA Schweiz hat sich ausserdem bei der SODK für eine dringend notwendige Revision der Pflegekinderverordnung PAVO stark gemacht. Zurück
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