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07.12.2017

Nationaler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK

EBGB fördert Projekt von CURAVIVA Schweiz, INSOS Schweiz und vahs.

Das gemeinsame Projekt von INSOS Schweiz, CURAVIVA Schweiz und des vahs zur Umsetzung der UN-BRK im institutionellen Bereich wird vom EBGB aktiv unterstützt. Am nationalen Aktionsplan arbeiten auch Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter mit.

Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB) unterstützt den nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention finanziell. Der Aktionsplan ist ein gemeinsames Projekt von CURAVIVA Schweiz, INSOS Schweiz und des vahs.

Finanzielle Unterstützung leistet das EBGB an Gleichstellungsprojekte, die neue Wege der Integration aufzeigen. Dabei haben Projekte mit einem hohen Praxis-Bezug Vorrang. Das EBGB sieht in der Schweiz bei der Umsetzung der UN-Behindertenkonvention Handlungsbedarf. Die stärkere Ausrichtung auf die Selbstvertretung von Menschen mit Behinderung sei in allen Bereichen zu fördern. Dies gelte auch für den institutionellen Bereich, so das EBGB.

CURAVIVA Schweiz, INSOS Schweiz und der vahs übernehmen diese Aufgabe gerne und freuen sich über den Projektbeitrag des EBGB.

Menschen mit Behinderung begleiten die Arbeitsgruppe

Bei der Entwicklung des nationalen Aktionsplan wird die mit dem Projekt betraute nationale Arbeitsgruppe von Menschen mit Behinderung begleitet, die ihre Interessen gezielt einbringen und selber vertreten. Gemeinsam werden alle Beteiligten konkrete Ziele formulieren, entsprechende Umsetzungsmassnahmen definieren sowie für den institutionellen Bereich eine breite Palette an Handlungsmöglichkeiten und Good-Practice-Beispielen zur Verfügung stellen. Das Ziel ist klar: Menschen mit Behinderung, die institutionelle Angebote nutzen, sollen in der Schweiz ein möglichst selbstbestimmtes und selbstständiges Leben führen können.

Massnahmen für den institutionellen Bereich

Es ist nicht die Aufgabe des Projekts, die UN-BRK gesamtschweizerisch umzusetzen. Vielmehr geht es darum, spezifisch im institutionellen Bereich, in dem die drei Verbände tätig sind, die Auswirkungen und den Einfluss der UN-BRK auf die diversen Tätigkeitsbereiche und Handlungsfelder zu analysieren. In einem zweiten Schritt wird die nationale Arbeitsgruppe Ziele und Massnahmen formulieren, die den institutionellen Bereich dabei unterstützen, Angebote und Dienstleistungen im Einklang mit der UN-BRK auszugestalten.

Zur Medienmitteilung zum Projektstart

 

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