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11.03.2019

Anerkennung des Lebensendes

Markus Leser, Leiter des Fachbereichs Alter, plädiert für eine Enttabuisierung des Sterbens.

Markus Leser spricht in einem Podcast, welcher im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Lebensende» (NFP 67) aufgenommen wurde, ganz offen und persönlich über das Thema Sterben. Für den Leiter des Fachbereichs Alter von CURAVIVA Schweiz ist ein Dialog zwischen der Forschung und der Praxis unerlässlich. So lässt der nationale Branchenverband bei seinen Empfehlungen an die Mitgliederverbände stets Forschungsresultate einfliessen, wie zum Beispiel beim Spiritualitätsmodell oder der Palliative Care Strategie.

Leser macht sich für einen offenen und ganzheitlichen Umgang mit dem Sterben stark: Nicht nur dem Körper, sondern auch dem Geist und der Seele sollte Beachtung geschenkt werden. Der Leiter des Fachbereichs Alter wünscht sich eine differenziertere Diskussion, um den Tod in der Gesellschaft zu enttabuisieren, damit eine bessere Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensende möglich wird. Die aktuelle Medienberichterstattung beschränkt sich vor allem auf die begleitete Suizidhilfe oder die Pflegekosten am Lebensende. Weitere zentrale Themen wie zum Beispiel die Sterbebegleitung oder die Einsamkeit am Lebensende sollten jedoch nicht vernachlässigt werden.

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