CURAVIVA Schweiz - Verband - News - Änderung der KLV Kostenneutralität und Pflegebedarfsermittlung
News

22.10.2018

Änderung der KLV Kostenneutralität und Pflegebedarfsermittlung

CURAVIVA Schweiz steht kritisch gegenüber der Vorlage und formuliert konkrete Verbesserungsvorschläge.

Am 4. Juli 2018 kündigte der Bundesrat verschiedene Massnahmen mit Bezug auf die Pflegefinanzierung und auf die Pflegetätigkeit an. In diesem Zusammenhang wurde gleichentags eine Vernehmlassung zur Änderung der Krankenpflege-Leistungsverordnung des EDI (KLV) betreffend Kostenneutralität und Pflegebedarfsermittlung eröffnet.

CURAVIVA Schweiz erachtet den Vernehmlassungsentwurf als klar ungenügend und enttäuschend. Vielmehr verlangt der nationale Branchenverband die Gewährleistung der Restfinanzierung, die Vergütung der Pflegematerialkosten, die effektive Finanzierung besonderer Pflegesituationen (Demenz, Paliativcare usw.) sowie eine taugliche Regelung der Akut- und Übergangspflege.

Im direkten Zusammenhang mit dem Inhalt des Vernehmlassungsentwurfs verlangt CURAVIVA Schweiz eine der Realität entsprechenden ‘Adjustierung’ der OKP-Beiträge an die Pflegeleistungen. Der nationale Branchenverband beantragt auch eine kongruente Erweiterung der Kompetenzen der Pflegefachpersonen. Bei der Festlegung von Mindestanforderungen an die Pflegebedarfserfassung in Pflegeheimen verlangt CURAVIVA Schweiz die Einsetzung eines Gremiums zur Klärung von Tarifstrukturfragen sowie eine einheitliche Methode der Zeiterfassung.

Die IG Pflegefinanzierung, wovon CURAVIVA Schweiz ein aktives Mitglied ist, hat eine separate Vernehmlassungsantwort erarbeitet und eingereicht (s. entsprechende Newsmitteilung vom 23. Oktober 2018).

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Vernehmlassungsantwort | KLV-Änderung «Kostenneutralität und Bedarfsermittlung»

22. Oktober 2018 – CURAVIVA Schweiz

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