Delegiertenversammlung 2010

8. ordentliche Delegiertenversammlung

23. Juni 2010 in Bern

Statutenänderung für Steuerbefreiung

Für das Erlangen der Steuerbefreiung im Kanton Bern müssen die Statuten von CURAVIVA Schweiz, insbesondere in Art. 37 bezüglich Fusionen und/oder Liquidation, den rechtlichen Grundlagen angepasst werden. Diese Statutenänderung zur Erlangung der Steuerbefreiung ist von den Delegierten einstimmig angenommen worden.

Jahresbericht, Jahresrechnung und Mitgliederbeiträge

CURAVIVA Schweiz konnte auch im Jahr 2009 namhafte Rückstellungen bilden und trotz eines budgetierten Verlustes von 70'000 Franken einen Gewinn von fast 45'000 Franken erzielen. Der Dachverband CURAVIVA Schweiz weist nebst einer ausgezeichneten Liquidität auch ein gesundes Eigenkapital sowie namhafte Rückstellungen aus.

Die Delegierten genehmigten einstimmig den Jahresbericht 2009 sowie die Jahresrechnung 2009. Auch über die unveränderte Höhe der Mitgliederbeiträge für das Jahr 2011 herrschte unter den Delegierten Einstimmigkeit.

Wahlen (neue Amtsdauer 2010-2014)

An der Delegiertenversammlung 2010 hat es keine Neuwahlen gegeben. Der Präsident des Vorstandes, die Vorsitzenden der drei Fachkonferenzen, die Vorstandsmitglieder, der Präsident und die Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission, die Mitglieder der Beschwerdekommission sowie die Revisionsstelle (BDO AG) sind von den Delegierten erneut einstimmig gewählt worden. 

Genehmigung Schwerpunktprogramme 2011

Die Schwerpunktprogramme 2011 des Vorstandes und der Direktion, der drei Fachbereiche sowie der drei Geschäftsbereiche von CURAVIVA Schweiz sind von den Delegierten genehmigt worden.

Der für die Delegiertenversammlung nachgereichte Antrag der CURAVIVA-Kantonalverbände VAKA (Kt. Aargau), Basel-Stadt, Glarus, Nidwalden, St. Gallen, Solothurn und Thurgau (Umsetzung des Projekts Angleichung der Leistungserfassungssysteme BESA, RAI-RUG und PLAISIR im Jahr 2011) ist nach ausführlicher Plenumsdiskussion von den Delegierten angenommen worden, wobei bezüglich PLAISIR die Angleichung allenfalls in einem etappierten Prozess vorgenommen wird.

Projekt «Kooperation/Fusion von CURAVIA Schweiz und INSOS Schweiz»

Die Delegierten nahmen vom Analysebericht (Fassung 5.0 vom 11. Februar 2010) und vom Entwicklungsbericht (Fassung 4.0 vom 27. April 2010) zustimmend Kenntnis.

Nach eingehender Diskussion haben die CURAVIVA-Delegierten mit 43 zu 25 Stimmen (bei 4 Enthaltungen) sodann den Richtungsentscheid getroffen, die Entwicklungsvariante Fusion von CURAVIA Schweiz und INSOS Schweiz als künftige Form der Zusammenarbeit weiterzuverfolgen.

Die an der Delegiertenversammlung vorgelegte Resolution der Konferenz CURAVIVA Zentralschweiz (LU, NW, OW, SZ, UR und ZG), im Falle einer Fusion von CURAVIVA Schweiz und INSOS Schweiz den europäisch geschützten, modernen und noch jungen Markennamen CURAVIVA zu erhalten, wurde vom Vorstand entgegen genommen und wird im weiteren Entwicklungsprozess der Fusion berücksichtigt werden.

Auch die Delegierten von INSOS Schweiz haben am 16. Juni 2010 mit 68 zu 4 Stimmen (bei 2 Enthaltungen) den Grundsatzentscheid der Kooperationsvariante Fusion der beiden Dachverbände gutgeheissen. Beide Vorstände haben nun den Auftrag erhalten, die Entwicklungsarbeit der Variante Fusion weiter zu entwickeln sowie ein Fusionskonzept zu erstellen, das den Delegierten erneut zum Entscheid vorgelegt werden muss. Eine Paritätische Steuergruppe mit Vertretenden von CURAVIVA Schweiz und INSOS Schweiz wird nun die anstehenden Aufgaben und Prozesse sowie die entsprechende Projektorganisation und -kommunikation definieren.

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