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30.07.2019

Abrechnen von Pflegeleistungen im Behindertenbereich

CURAVIVA Schweiz informiert über Grundlagen und bezieht Stellung.

Aufgrund kantonaler Hinweise und/oder aus fachlichem Interesse beschäftigen sich zahlreiche Institutionen für Menschen mit Behinderung mit der Frage, ob sie eine Abrechnung von Pflegeleistungen über die Obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) anstreben sollen. CURAVIVA Schweiz ist der Ansicht, dass Aufwand und Nutzen bei der (neu einzuführenden) Abrechnung von Pflegeleistungen durch Institutionen für Menschen mit Behinderung in keinem wirtschaftlich sinnvollen Verhältnis stehen. Der Verband setzt sich deshalb dafür ein, dass Vorhaben zur zukünftigen Abrechnung von Pflegeleistungen über die OKP sorgfältig geprüft werden.

In einem Grundlagendokument informiert CURAVIVA Schweiz über verschiedene Möglichkeiten, wie entsprechende Vorhaben umgesetzt werden können. Zudem werden ungeklärte Fragen aufgegriffen, mögliche Auswirkungen des Abrechnens von Pflegeleistungen angesprochen und dargestellt, welche Posten zusätzliche Kosten verursachen können. Wenn Institutionen für Menschen mit Behinderung neu Pflegeleistungen über die OKP abrechnen wollen, müssen sie sich ausserdem mit der Kompetenzverteilung der Mitarbeitenden bei der Verrichtung von Pflegeleistungen auseinandersetzen. Das Faktenblatt «Pflege in Institutionen für Menschen mit Behinderung – wer hat welche Kompetenzen» des Geschäftsbereichs Bildung liefert Informationen zu den geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen. Zurück