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09.12.2019

Begrenzungsinitiative

Das Parlament hat sich mit Recht gegen das Begehren ausgesprochen.

CURAVIVA Schweiz setzt sich dafür ein, dass in der Schweiz genügend Fachpersonal zur Verfügung steht, das möglichst auch in der Schweiz ausgebildet wird. Derzeit kann der Personalbedarf jedoch nicht ausschliesslich durch inländische Arbeitskräfte gedeckt werden. Somit bleibt es bis auf weiteres unabdingbar, dass die Institutionen für Menschen mit Unterstützungsbedarf einen unverminderten Anteil an ausländischen Arbeitskräften anstellen können.

Die Begrenzungsinitiative will die heutige Regelung der Personenfreizügigkeit mit den europäischen Ländern abschaffen. Der Wegfall der Personenfreizügigkeit würde aber zahlreiche Arbeitsplätze in den Institutionen gefährden – und den bereits heute bestehenden Personalmangel noch verschärfen, zumal sich in den kommenden Jahren eine deutliche Zunahme der Pflege- und Betreuungsaufgaben abzeichnet.

Darüber hinaus hätte eine Annahme der Begrenzungsinitiative unvermeidlich zur Folge, dass vermehrt administrativ aufwändige Bewilligungsverfahren zum Zuge kämen. Mit der Folge, dass die Leistungen der Institutionen für Menschen mit Unterstützungsbedarf unnötig erschwert und verteuert würden.

Aus diesen Gründen begrüsst CURAVIVA Schweiz, dass beide Kammern die Begrenzungsinitiative ablehnen, und wird sich in der kommenden Abstimmungskampagne gegen die Annahme der Initiative aussprechen.

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