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16.04.2020

Good practice im Kindesschutz in Zeiten von Corona

Der Kanton Tessin zieht eine Zwischenbilanz.

Das Amt für die Koordinierung, Unterstützung und Aufsicht der Zentren für Minderjährige im Tessin zieht eine kurze Bilanz über das bisherige Vorgehen zur Bewältigung der Krise. Dabei zeichnen sich erste erfolgsversprechende Ansätze ab:

  • Unterstützung der Institutionen, des Fachpersonals, der Betreuten sowie der Eltern an sieben Tagen die Woche durch ein vom Amt zusammengesetztes Team und durch finanzielle Mittel, wobei das Kindeswohl im Zentrum steht
  • Enge Zusammenarbeit mit den kantonalen Vereinigungen und Fachkonferenzen der Kinder und Jugendhilfe sowie der Fachbereiche Menschen mit Behinderung und Menschen im Alter
  • Wöchentliches Monitoring in Zusammenarbeit mit der Vereinigung für soziale Institutionen (ATIS) sowie der Invalidenversicherung mit dem Resultat einer bereichsübergreifenden Datenbank für Fachpersonen, die bei Engpässen eingesetzt werden können
  • Aufbau einer Kooperation mit dem Kantonsarztamt und Zuweisung einer Kinderkrankenschwester zu jeder Institution
  • Engmaschige Unterstützung der Familien, welche ihre Kinder, die normalerweise in der Institution wären, zuhause betreuen
  • Konkrete, aktualisierte und kontinuierliche Kommunikation mit allen Beteiligten sowie telefonische Erhebung der Situation
  • Verbreitung von Praktiken, die sich bewährt haben

Um es mit den Worten der Verantwortlichen des zuständigen Amtes zu sagen: Es ist nicht die Zeit für einsame Helden und auch nicht für gegnerische Fronten, sondern für kollektive Antworten und Solidarität.

Originalbericht in italienischer Sprache: La breve esperienza del Cantone Ticino

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