News - News - Einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen (EFAS)

24.09.2019

Einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen (EFAS)

CURAVIVA Schweiz und senesuisse fordern verbindliche Frist für die Ausdehnung von EFAS auf den Pflegebereich.

CURAVIVA Schweiz und senesuisse erachten das Projekt EFAS der Gesundheitskommission des Nationalrats (SGK-N) als grundsätzlich sinnvoll. Um die integrierte Versorgung in der Pflege zu fördern und Fehlanreize auszumerzen, ist eine Ausdehnung auf den Pflegebereich unumgänglich. Die beiden Verbände fordern eine verbindliche Frist für den Einbezug der Pflegeleistungen im Projekt EFAS. Am 26. September wird der Nationalrat die EFAS-Vorlage der SKG-N beraten. Diese verlangt, dass die Krankenkassen alle ambulanten und stationären Behandlungen – mit Ausnahme der Langzeitpflege – vergüten. An die Kosten sollen die Kantone einen Beitrag leisten, welcher insgesamt ihrem heutigen Kostenanteil im stationären Bereich entspricht. Der Nationalrat wird sich bei den Beratungen auch mit der Ausdehnung von EFAS auf den Pflegebereich auseinandersetzen müssen: Diese fordert die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) und verlangt zusätzlich, dass in der Gesetzesvorlage auch eine verbindliche Frist für den Einbezug der Pflegeleistungen gesetzt wird. Sowohl der Bundesrat als auch die SGK-N stehen dieser Ausdehnung positiv gegenüber, wollen aber auf eine rechtliche Verknüpfung mit der EFAS-Vorlage verzichten.

 

Zurück