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10.01.2017

Fachzeitschrift Januar 2017 mit dem Titel «IV: Arbeit vor Rente»

In der ersten Ausgabe des neuen Jahres fragen wir nach, wie es im Alltag um die Inklusion in den ersten Arbeitsmarkt steht: Wo liegen die Stolpersteine? Wo und unter welchen Bedingungen gelingt Inklusion gut? Und was lässt sich definitiv besser machen?

In der ersten Ausgabe des neuen Jahres fragen wir nach, wie es im Alltag um die Inklusion in den ersten Arbeitsmarkt steht: Wo liegen die Stolpersteine? Wo und unter welchen Bedingungen gelingt Inklusion gut? Und was lässt sich definitiv besser machen? 

Beispiele aus der Arbeitswelt zeigen: Inklusion kann gelingen, wenn alle am selben Strick ziehen und wenn die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden. Das soziale Klima im Betrieb muss stimmen. Die baulichen Gegebenheiten müssen passen. Und alle müssen bereit sein, Menschen mit und ohne Behinderung als gleichwertig anzusehen. Das heisst, Teams müssen so zusammengesetzt sein, dass jene, die belastbarer sind, die anderen auffangen können, die weniger belastbar sind. So können Schwierigkeiten von der Gruppe gemeinsam bewältigt werden. Das ermöglicht immer mehr Menschen mit Behinderung eine Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt.

Zwar liegen noch zahlreiche Stolpersteine auf dem Weg in die Inklusion. Das beginnt am Ende der Schulzeit, wenn die umfassende Betreuung wegfällt. Auch das Recht auf Ausbildung gilt nur bis dahin. Danach sind innovative und offene Betriebe gefragt, die bereit sind, Menschen einen Ausbildungsplatz zu bieten. Und sie später nicht nur nach Effizienz einzustellen, sondern auch andere Qualitäten zu wertschätzen. Es gibt schon zahlreiche solche Betriebe, und wie unsere Beispiele belegen: Sie funktionieren bestens.

E-Paper

Ausgabe 1 | 2017

Inhalt

IV: Arbeit vor Rente

«Das richtige Umfeld schaffen»
Damit Menschen mit einer Beeinträchtigung in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können, muss vor allem das soziale Klima im Betrieb stimmen – sagt die Fachfrau Claudia Hofmann. 
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Schauspieler trotz Behinderung
Zum Ensemble des Staatstheaters Darmstadt gehören ein Schauspieler und eine Schauspielerin mit Handicap.  
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KMU statt geschützte Werkstatt
Das Aargauer Sozialunternehmen Trinamo AG führt immer mehr seiner Werkstätten in den ersten Arbeitsmarkt über – mit Erfolg.   
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Stolpersteine auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt
Die richtige Ausbildung erleichtert jungen Menschen mit einer Beeinträchtigung den Weg in die Arbeitswelt. Doch es gibt Hürden, die man nicht unterschätzen soll.      
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Netze, die auch im Erwachsenenalter halten
Während der Schul- und Ausbildungszeit bekommen Menschen
mit Handicap vielseitige Unterstützung und Hilfe. Danach ist häufig Schluss. Das muss sich ändern – schreibt Franziska Eder.           
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Praktikerausbildung im Pflegeheim
Für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung bewährt
sich die Ausbildung zur Praktikerin oder zum Praktiker PrA Hauswirtschaft in Alters- und Pflegeinstitutionen.      
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Arbeitsplatz Supermarkt
Der Coop-Supermarkt in Lenzburg AG beschäftigt vier
Mitarbeitende mit geistigen Behinderungen.  
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Spitzensport statt Hilfsjob
Hartmut Freund ist geistig schwer behindert. Als Tischtennisspieler aber ist er ein Champion.      
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Medizin

Antikörpertherapie für MS-Patienten
Für Menschen, die an multipler Sklerose leiden, bieten Antikörper-Therapien eine Chance, die Krankheit aufzuhalten.
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Management
Weniger Küchenabfälle
In Frankreich haben sich Alters- und Pflegeheime dazu verpflichtet,
weniger Lebensmittel fortzuwerfen. Das ist einigen Heimen in der Schweiz gleichfalls ein Anliegen.
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