Wohnen und Architektur im Alter - Fachinformationen - Themendossiers - Wohnen und Architektur im Alter

Wohnen und Architektur im Alter

Für ältere und hochaltrige (90plus) Menschen stellt sich die Frage ob ein Verbleib zu Hause weiterhin möglich ist (evtl. mit baulichen Anpassungen), oder eine neue Wohnform angebracht ist. Welche Angebote an Wohnformen, Wohnkonzepten gibt es und was ist dabei zu beachten? 

So drängen immer mehr verschiedene Wohnformen, Wohnkonzepte auf den Markt. Die Heterogenität ist gross und auch die Terminologie vielfältig. Es gibt vom Wohnen zu Hause bis hin zum Wohnen in einem Pflegeheim viele Zwischenstrukturen.

Das vorliegende Themendossier möchte zu verschiedenen Thematiken rund um das Wohnen im Alter und die Architektur von Wohnungen, Institutionen im Alter Hilfestellungen geben. Das Themendossier wird laufend erweitert und ergänzt.

Das Wohn- und Pflegemodell 2030

Im Sinne einer zukunftsorientierten Vision hat der nationale Dachverband CURAVIVA Schweiz das Wohn- und Pflegemodell 2030 für ältere Menschen (80+) entwickelt. Das Modell ist eine Vision darüber, wie selbstbestimmtes Leben von älteren Menschen trotz Pflegebedürftigkeit in der von ihnen bevorzugten Wohnumgebung in Zukunft ermöglicht werden soll. In diesem Modell verstehen sich die Alterspflege-Institutionen als dezentralisierte und sozialraumorientierte Dienstleistungsunternehmen, die älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in der von ihnen bevorzugten Wohnumgebung ermöglichen. Hierbei wird der ältere Mensch mit seinem gesamten sozialen Beziehungsnetz «mitten im Leben» bleiben und bedarfsgerecht die individuell notwenigen Dienstleistungen beziehen können.

Wohn- und Pflegemodell 2030

Architekturpsychologie

«Architekturpsychologie zu einem verbesserten Wohnen und Leben im Alter»

Die Architekturpsychologie beschreibt die Passung von Mensch und gebauter Umwelt und gibt Hinweise darauf, wie diese Passung mit gestalterischen Mitteln verbessert werden kann. In der Publikation «Wohnen und Leben im Alter» werden psychische Kompetenzen und Bedürfnisse älterer Menschen beschrieben und daraus Empfehlungen für die Gestaltung ihrer Wohnsituation abgeleitet.

Innenarchitektur im Gesundheitswesen

Healing Architecture geht von der These aus, dass die gebaute Umgebung den Menschen sowohl psychisch als auch physisch beeinflusst. Dabei wird die räumliche Qualität geprägt durch eine Vielzahl von Einflussfaktoren wie etwa Licht, Farbe, Geräusch, Geruch und Orientierung. Sie alle tragen nachweislich zum Wohlbefinden und zur Genesung bei. Entsprechend findet Healing Architecture in der Planung und Umsetzung von Krankenhäusern und anderen Bauten des Gesundheitswesens immer mehr Berücksichtigung. Für Pflegeheime sollte dies in besonderem Masse gelten. Denn gerade pflegebedürftige und demenziell erkrankte Menschen sind auf eine beschützende, vertrauenerweckende Innenarchitektur mit zugleich anregender Wirkung angewiesen.

Wohnformen im Alter – eine terminologische Klärung

Es gibt heutzutage verschiedenste Wohnformen und Wohnkonzepte für ältere Menschen, deren Bezeichnungen aber uneinheitlich sind. Dr. Heinz Rüegger, Ethiker und Gerontologe, hat im Auftrag von CURAVIVA Schweiz eine Klärung der Begrifflichkeiten aus gerontologischer Sicht vorgenommen

Von der Vision zum Projekt: Neubau, Erweiterung oder Sanierung eines Alters- und Pflegezentrums

Felix Bohn hat im Auftrag von Curaviva, Fachbereich Alter, einen detailliert Ablauf eines Planungsprozes­ses für ein Bauprojekt aufgezeichnet. Der Planungsprozess, beginnend mit der Vision bis hin zur Umsetzung, wird von ihm in 10 Phasen gegliedert. Bauherren, Institutionsleitern und Interessierten soll dieses Themenheft helfen, sie in ihrer Planung und Umsetzung unterstützen.

Bauliche Massnahmen zur Sturzprävention in Alters- und Pflegeinstitutionen

Dieser Leitfaden wurde vom bfu erarbeitet und soll Planern, Trägerschaften und Bauherrschaften, sowie Pflege- und Sicherheitsverantwortliche von Alters- und Pflegeinstitutionen eine Hilfe sein in der Planung und Überwachung von Massnahmen in Zusammenhang mit Sturzprävention und somit die Sicherheit für Bewohnerinnen und Bewohner erhöhen

Leitfaden Bauliche Massnahmen zr Sturzprävention

Fumoirs in Alters- und Pflegeinstitutionen

Was tun wenn Bewohner rauchen? Dürfen sie in den Zimmern rauchen und wenn ja, welche Vorkehrungen bezüglich Brandsicherheit müssen getroffen werden? Soll wer raucht nach draussen gehen (Schnee, Kälte, Regen), oder hat die Institution ein Fumoir? Worauf ist beim Bau, Einrichten eines Fumoirs zu achten?

Fachzeitschrift Curaviva

Publikationen

Links

www.altervia.ch

Age Stiftung

Fachberatung für altersgerechtes Bauen