Erwachsene Menschen mit Behinderung in Institutionen - Fachinformationen - Themendossiers - Menschen mit Behinderung in Institutionen

Menschen mit Behinderung in Institutionen

Der Fachbereich Menschen mit Behinderung von CURAVIVA Schweiz setzt sich ein für die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung in Institutionen. In diesem Themendossier greifen wir ausgewählte Themen auf und bieten dazu fachliche Grundlagen.

UN-Behindertenrechtskonvention

Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) verfolgt das Ziel der Teilhabe und der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung. Die Umsetzung der UN-BRK in den Behinderteninstitutionen erfordert die Dialog- und Veränderungsbereitschaft und die kontinuierliche Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure. Die Aufgabe bedingt Geduld und Engagement.

UN-Behindertenrechtskonvention

UN-BRK in Gebärdensprache

Nationaler Aktionsplan UN-BRK

Die drei Verbände INSOS Schweiz, CURAVIVA Schweiz und Verband für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie Schweiz (VAHS) haben deshalb gemeinsam einen nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Institutionen für Menschen mit Behinderung erarbeitet.

1 Aktionsplan. 1,5 Jahre Projektarbeit. Über 80 Fachpersonen und Menschen mit Behinderung involviert. 35 Ziele formuliert sowie 145 Massnahmen und Empfehlungen definiert: Mit dem ersten nationalen Aktionsplan UN-BRK wollen INSOS Schweiz, CURAVIVA Schweiz und VAHS Schweiz einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der UN-BRK bei Verbänden und in sozialen Institutionen leisten.

Nationaler Aktionsplan

Ziele und Massnahmen

Praxisbeispiele UN-BRK

Demenz-Box: Behinderung und Demenz

Die Online-Demenzbox von CURAVIVA Schweiz (Fachbereiche Alter und Menschen mit Behinderung) und INSOS Schweiz bietet Fachpersonen, die sich mit der Begleitung und der Pflege von Menschen mit einer Demenzerkrankung befassen, eine Unterstützung. Im Fokus stehen die Bereiche der stationären Langzeitpflege und der Behindertenhilfe, welche Dienstleistungen für Menschen mit einer Demenzerkrankung resp. Menschen mit einer geistigen Behinderung und einer Demenzerkrankung erbringen.

Online-Demenzbox

Menschen mit Seh- und Hörsehbeeinträchtigungen im Alter in Institutionen

Das vom Schweizerischer Zentralverein für das Blindenwesen SZB erarbeitete Faktenblatt weist darauf hin, dass im Alter und insbesondere im höheren Alter immer mit einschneidenden, im Alltag und für die Pflege und Betreuung relevanten Seh- und/oder Hörbeeinträchtigungen zu rechnen ist. Die Begleitung, Unterstützung, Pflege und Betreuung kann sehr gut auf verminderte Wahrnehmungsmöglichkeiten ausgerichtet erfolgen, vorausgesetzt, man kennt die vorhandenen Einschränkungen.

Abrechnen von Pflegeleistungen durch Institutionen für Menschen mit Behinderung

Aufgrund kantonaler Hinweise und/oder aus fachlichem Interesse beschäftigen sich zahlreiche Institutionen für Menschen mit Behinderung mit der Frage, ob sie eine Abrechnung von Pflegeleistungen über die Obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) anstreben sollen. CURAVIVA Schweiz bietet nun Entscheidungs- und Umsetzungshilfen zu dieser Thematik.

Ein Grundlagendokument legt die Haltung von CURAVIVA Schweiz zum Abrechnen von Pflegeleistungen durch Institutionen für Menschen mit Behinderung dar und informiert über verschiedene Möglichkeiten, wie entsprechende Vorhaben umgesetzt werden können. Zudem werden ungeklärte Fragen aufgegriffen, mögliche Auswirkungen des Abrechnens von Pflegeleistungen angesprochen und dargestellt, welche Posten zusätzliche Kosten verursachen können.

Wenn Institutionen für Menschen mit Behinderung neu Pflegeleistungen über die OKP abrechnen wollen, müssen sie sich mit der Kompetenzverteilung der Mitarbeitenden bei der Verrichtung von Pflegeleistungen auseinandersetzen. Das folgende Faktenblatt liefert Informationen zu den geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen auf Bundesebene.

Das elektronische Patientendossier (EPD) in Institutionen für Menschen mit Behinderung

Das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) verpflichtet nur Institutionen, die stationäre Leistungen zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung erbringen, mit dem EPD arbeiten zu können. Doch auch für Institutionen, die keine EPD-Pflicht haben, können sich grundsätzliche Fragen rund um die Selbstbestimmung und den gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsinformationen stellen – nämlich dann, wenn eine Klientin oder ein Klient ein solches Dossier führen möchte. Der Fachbereich Erwachsene Menschen mit Behinderung hat ein Grundlagenpapier entwickelt, das sich als Beitrag für eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema EPD in Bezug auf die UN-BRK und das Behindertengleichstellungsgesetz der Schweiz versteht.

Wichtige Organisationen

Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen EBGB

Behindertenorganisationen Schweiz

INSOS Schweiz

Integras

VAHS