Qualität / Lebensqualität

Lebensqualität im Heim

Höchstmögliche Lebensqualität, die praktisch unisono von allen beteiligten Akteuren als Ziel ihrer Bemühungen angestrebt wird, wird letztlich wesentlich durch die Art und Häufigkeit der konkret erbrachten Beziehungsdienstleistungen bestimmt. In der Beziehungsqualität der Bewohnerinnen und Bewohner mit den Mitarbeitenden und Angehörigen liegt der Schlüssel zu der individuell ermöglichten und erlebten Lebensqualität. Von daher ist es folgerichtig, dass sich CURAVIVA Schweiz für professionell geführte Einrichtungen und motiviertes gut ausgebildetes Personal einsetzt, das über Bewusstsein und Wissen eines differenzierten und umfassenden Lebensqualitätsverständnisses verfügt.

 

CURAVIVA Schweiz
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Studien / Literatur

 

 
 

Was aber braucht es, damit in einem Heim im Zusammenspiel der Bewohnerinnen und Bewohner, der Angehörigen und den Betreuenden eine möglichst hohe Lebensqualität entsteht? 

CURAVIVA Schweiz hat in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich mit der «Lebensqualitätskonzeption für Menschen mit Unterstützungsbedarf» eine wissenschaftlich fundierte Grundlage geschaffen, die einen inhaltlichen und terminologischen Orientierungsrahmen bietet, um sich strukturiert und einheitlich in allen drei Fachbereichen mit der Erfassung und Optimierung der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner zu befassen.
Die normative Grundlage der Konzeption bilden die allgemeinen Menschenrechte und die spezifischen Menschenrechtskonventionen. In Kombination zu diesen normativen Bereichen wurden 17 Kategorien bestimmt, die unabhängig von der konkreten Lebenssituation, alle relevanten Bereiche, die die Lebensqualität beeinflussen, umfassen. Die Kategorien wurden wissenschaftlich durch die Analyse der weltweit bestehenden und relevanten Forschungsgrundlagen hergeleitet.

Publikationen

Die Dokumente «Lebensqualität im Heim», «Grundlagen für verantwortliches Handeln» und die «Charta Prävention» halten die Werthaltung des Dreispartenverbands CURAVIVA Schweiz in konkreterer Form fest und nennen die grundsätzlichen Bedingungen. Sie geben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der unterschiedlichen Heime (Menschen im Alter, erwachsene Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen) eine gemeinsame Orientierung und sollen als Wegweiser im Arbeitsalltag dienen.

Übersicht

Die Fach- und Geschäftsbereiche von CURAVIVA wirken stufengerecht bei der Förderung und Sicherung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität mit. Aufgrund der vielen Akteure, der kantonal unterschiedlich Regelungen und Kompetenzen ist es nicht leicht, die Übersicht zu behalten.

Die obige Zusammenstellung, die durch Anklicken den direkten Zugang zu den relevanten Dokumenten vermittelt,
will dazu einen wesentlichen Beitrag leisten, ohne den Anspruch zu erheben, alle Grundlagen und/oder Vorgaben, die in diesem Zusammenhang gesehen werden können, aufzulisten. Entsprechende Hinweise werden gerne entgegen genommen.

Branchenspezifische Rahmenbedingugen und Empfehlungen

Die branchenspezifischen Rahmenbedinungen und Empfehlungen ergeben sich aus den übergeordneten internationalen und nationalen und interkantonalen Gesetzgebungen und Verordnungen. Durch die föderale Struktur der Schweiz und der kantonal unterschiedlichen Umsetzung ergibt sich in Vollzug, Kontrolle und Entwicklung ein sehr differenziertes Bild vor Ort. Die Kantonalverbände von CURAVIVA Schweiz sind auf dieser Ebene gefordert.

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