Fachinformationen - Fachinformationen - Palliative Care - Für das Management

Für das Management

Weil jeder Betrieb anders funktioniert, muss die Einführung und Verankerung von Palliative Care massgeschneidert auf die Betriebskultur, Ressourcen und Betriebsprozesse erfolgen. Die hier zusammengetragenen Erfahrungen, Anregungen und Instrumente gilt es betriebsspezifisch zu adaptieren.

Projekt- und Organisationsentwicklung

Argumente zur Entwicklung und Verankerung durch Prozess- und Organisationsentwicklung

Dieses Dokument sowie die dazugehörige Toolbox bieten Geschäftsleitungen und Trägerschaften differenzierte Argumente und zahlreiche Instrumente für eine Prozess- und Organisationsentwicklung zu nachhaltiger Palliative Care.

Organisationsentwicklung – Alters- und Pflegeheim Johanniter

Die Präsentation zeigt beispielhaft für das Alters- und Pflegeheim Johanniter in Basel, wie Lebens- und Arbeitsplatzqualität im Betrieb bei der Entwicklung der Betriebs- und Palliative-Care-Kultur zusammengehen.

Organisationsentwicklung – Liechtensteinischen Alters- und Krankenhilfe

Die Präsentation zeigt beispielhaft für die Liechtensteinischen Alters- und Krankenhilfe LAK den Palliative Care Gesamtplan über neun Jahre und Palliative Care im Kontext der Unternehmensentwicklung.

Organisationsentwicklung – Pflegezentrum Mattenhof, Irchelpark

Die Präsentation zeigt beispielhaft für das Pflegezentrum Mattenhof, Irchelpark, wie Palliative Care und Organisationsentwicklung auf dem Weg zum Kompetenzzentrum für Palliative Care zusammengehen, vom Engagement Einzelner zur Frage der Unternehmenskultur.

Strategie, Struktur und Kultur

Wer macht was, wann, wo, wie, warum? Mit welcher Haltung gehe ich an die Arbeit und mit welcher Haltung arbeite ich mit anderen Menschen zusammen? Die systematische Entwicklung der Betriebs- und Palliative-Care-Kultur gibt Antworten auf diese Fragen.

Prozessplanung

Die Übersicht zeigt beispielhaft für das Alters- und Pflegeheim Johanniter in Basel, wie der Zertifizierungsprozess über drei Jahre geplant und schrittweise umgesetzt wurde.

Projektvereinbarung

Vorlage für eine Projektvereinbarung (Ausgangslage, Ziele, Nutzen, Rahmenbedingungen, Projektorganisation, Termine, Projektkosten, Informationen, Verteiler Projektauftrag).

Projekt einheitliches Pflege- und Betreuungskonzept

Der Projektbericht zeigt auf, wie die Liechtensteinische Alters- und Krankenhilfe LAK das Konzept Pflege und Betreuung, in dem Palliative Care als Teil eines umfassenden Pflege- und Betreuungskonzepts beschrieben ist, erarbeitet und umgesetzt hat.

Haltung Leitgedanken Palliative Care

Die Liechtensteinische Alters- und Krankenhilfe LAK hat die Leitgedanken zusammengefasst: Palliative Care verbindet, bewegt und wirkt.

Haltung und gelebte Werte

Das Pflegezentrum Mattenhof, Irchelpark zeigt in verständlicher Art und Weise die Werte und Haltungen in der Palliative Care in Bezug auf Bewohnende (personalisiert), Mitarbeitende (persönlich) und Führung (professionell) auf.

Ethikorganisation

Das Pflegezentrum Mattenhof, Irchelpark zeigt die Ausgangslage Ethik im Alltag des Pflegeheims, den Aufbau der Ethikorganisation, Umsetzungsbeispiele sowie die Evaluation und Wirksamkeit auf.

Kommunikationskonzept für das Projekt

Übersichtskonzept für die Kommunikationsplanung mit den Rubriken Ausgangslage, Ziele der Kommunikation, Tabelle mit Zielgruppe, Inhalte, Zeitplan, Instrumente, Kosten und Verantwortliche.

Qualitätskriterien Selbstbewertung

Die Grundlage für die Palliative Care-Zertifizierung sind die Qualitätskriterien von palliative.ch, welche auf Grundlage von elf Themenbereichen definiert werden. Die Liechtensteinische Alters- und Krankenhilfe LAK hat eine Vorlage für die Selbstbewertung durch Führungspersonen erstellt.

Kommunikation – Ist- und Sollplanung

Palliative Care wird als integrativer Bestandteil des Gesamtangebotes der Liechtensteinischen Alters- und Krankenhilfe LAK kommuniziert. Die IST-Analyse zeigt auf, wo Palliative Care in bestehenden Strukturen kommuniziert wird. Die SOLL-Planung definiert Massnahmen, um Palliative Care bewegend, wirkend und verbindend zu kommunizieren.

Gesamtkonzepte

Palliative Care Konzept – Alters- und Pflegeheim Johanniter

Das Konzept umfasst die Themen Zusammenarbeit, Ethik, Rechte der Bewohnerin, Umgang mit Sterben und Tod sowie mit An- und Zugehörigen, Freiwilligenarbeit, Demenz, Symptommanagement, Fort- und Weiterbildung sowie Qualität.

Palliative Care Konzept – Alterszentrum Alenia

Das Konzept umfasst kurz und präzise die Ausgangslage, Ziele, Haltung, interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie Qualitätssicherung.

Palliative Care Konzept – Clienia Bergheim

Das Konzept von Clienia Bergheim, spezialisiert auf psychiatrische Erkrankungen älterer Menschen mit verschiedenen Formen, umfasst die Themen Grundverständnis, strukturelle Aspekte, Behandlung und Pflege, Aktivierung, Seelsorge, An- und Zugehörige, Freiwillige, Sterbebegleitung und Abschiedsrituale, Ethik sowie externe Kommunikation.

Palliative Care Konzept – Domicil

Das Konzept umfasst die Themen Grundwerte und Prinzipien, Zielgruppen / Pflege- und Therapieziele, Behandlung und Betreuung (Leistungen), Zusammenarbeit, Einbettung im Versorgungsnetz sowie Umsetzung und Qualitätssicherung.

Palliative Care Konzept – Residenz Neumünster Park

Das Konzept umfasst die Themen Werthaltung und Menschenbild, Eckpfeiler professionellen und interprofessionellen Handelns, ethische Urteilsbildung, Kompetenz in der Linderung von belastenden Symptomen, Verantwortlichkeiten, Evaluierung, Anforderungsprofil der Teams sowie wichtigste Betriebsabläufe.

Palliative Care Konzept – Schlossgarten Riggisberg

Das Konzept vom Schlossgarten Riggisberg, wo Menschen mit Problemen mit der psychischen Gesundheit und/oder geistigen Beeinträchtigungen leben, geht im ersten Teil auf Grundlagen, Theorien und Modelle ein. Der zweite Teil behandelt Symptome, Phänomene und Massnahmen in der End-of-Life-Phase.

Vorlage Palliative Care Konzept

Diese Vorlage zur Erstellung eines Grundlagenkonzepts Palliative Care wurde durch CURAVIVA Thurgau erarbeitet und wird durch CURAVIVA Schweiz allen interessierten Institutionen zur Verfügung gestellt.

Teilkonzepte

Aktivierung und Alltagsgestaltung Konzept

Das Alters- und Pflegeheim Johanniter bietet durch kulturelle, soziale und seelsorgerische Angebote die Möglichkeit einer aktiven Lebensgestaltung. Das Konzept führt auf: Ziele, Mittel und Methoden, Haltung, Wirksamkeit, Organisation, Ausbildung, Qualitätssicherung / Evaluation, Quellenverzeichnis, Plan-Aktivitäten pro Wohnbereich, Muster Verlaufsblatt.

Bezugspersonenpflege Konzept

Das Konzept vom Alters- und Pflegeheim Johanniter beinhaltet: Definition, Ziele, Elemente der Bezugspflege, Rollen und Aufgaben in der Bezugspflege, Organisation innerhalb des Bezugspersonensystems sowie die Qualitätssicherung.

Bezugspflege Handlungsanweisung

Die von den Liechtensteinischen Alters- und Krankenhilfe LAK erstellte Handlungsanweisung umfasst eine Definition und Zielformulierung sowie Struktur- Prozess- und Ergebniskriterien der Bezugspflege.

Bezugspflege Standard

Der von Clienia Bergheim erstellte Standard klärt die Prinzipien und Grundsätze sowie die Aufgaben der verschiedenen Fach- und Führungspersonen in der Bezugspflege.

Pflegeentwicklung Konzept

Das Konzept vom Alters- und Pflegeheim Johanniter für diplomierte Fachpersonen mit Zusatzaufgaben beinhaltet Informationen betreffend Rollen, Tätigkeitsbereich und Rahmenbedingungen, spezifischen Aufgaben im Wohnbereich, Zirkel Pflegeentwicklung, Aussenkontakten und Öffentlichkeitsarbeit sowie Qualitätssicherung und Evaluation.

Konzept Aktivierung in der Pflege

Das Konzept vom Schlossgarten Riggisberg, wo Menschen mit Problemen mit der psychischen Gesundheit und/oder geistigen Beeinträchtigungen leben, behandelt Grundsätze, Konzepte und Modelle, Methoden, Struktur und Planung sowie die interprofessionelle Zusammenarbeit.

Konzept Pflege und Betreuung

Das Konzept vom Schlossgarten Riggisberg, wo Menschen mit Problemen mit der psychischen Gesundheit und/oder geistigen Beeinträchtigungen leben, zeigt alle Schritte des Pflege- und Betreuungsprozesses, das Pflege- und Betreuungsverständnis sowie das Bedürfnismodell AEDL auf.

Freiwilligenarbeit Konzept

Das Konzept vom Pflegezentrum Spital Limmattal zeigt die Leitgedanken der Freiwilligenarbeit sowie die Themen Selektion, Rahmenbedingungen / Organisatorisches und Evaluation auf.

Selbstpflege in der Palliative Care – Empfehlungen

Das von palliative ch vs zur Verfügung gestellte Dokument richtet sich an Personen und Teams, welche in der Palliative Care tätig sind. Behandelt werden Themen wie Resilienz, Belastungs- und Schutzfaktoren und Stressbewältigung.

Selbstpflege Palliative Care | Empfehlungen | palliative zh+sh

Erfahrungsberichte aus Betrieben

Alters- und Pflegeheim FRENKENBÜNDTEN in Liestal

Nach der Verabschiedung einer neuen Heimstrategie setzte im FRENKENBÜNDTEN ein intensiver Entwicklungsprozess ein. Ziel war, Palliative Care als spezialisiertes Pflegeangebot zu etablieren. Dank eines strukturierten Vorgehens konnte das Heim 2017 als erste Pflegeinstitution im Kanton Basel-Landschaft das Label «Qualität in Palliative Care» entgegennehmen.

Alters- und Pflegeheim Johanniter Basel

Der Erfahrungsbericht einer «gelebten Palliativkultur» im Alters- und Pflegeheim Johanniter Basel soll einen Einblick in die Umsetzung und den Mehrwert für die verschiedenen Anspruchsgruppen eines dreijährigen Zertifizierungsprozesses gewähren und die zukünftigen Herausforderungen aufzeigen, um die gelebte Palliative-Care-Kultur nachhaltig zu festigen und weiterzuentwickeln.

Alters- und Pflegeheim Pfauen in Bad Zurzach

2016 bestand im Pfauen zwar bereits ein Palliative-Care-Konzept, doch richtig durchgestartet wurde erst im Hinblick auf eine Betriebsvergrösserung: Parallel zur Entwicklung des Neubaus entschied man in Bad Zurzach, sich neben Demenzpflege auf Palliative Care zu spezialisieren. Der Plan war ein Erfolg, die Pflegequalität und die Betriebskultur haben sich deutlich verbessert.

Alterszentrum Alenia in Gümligen

Im Alterszentrum Alenia in Gümligen BE ist Palliative Care seit 2008 ein Thema. Mit einem Aus- und Weiterbildungsprogramm für alle Mitarbeitenden, dem Einsatz von freiwilligen Sterbebegleitern und der vermehrten Aufnahme von Palliativ-Patienten aus spezialisierten Institutionen konnte eine gemeinsame Haltung gegenüber Menschen mit einer schweren Erkrankung reifen.

Alterszentrum Spycher in Roggwil

Das Alterszentrum Spycher hat sich innert zweier Jahre auf Palliative Care spezialisiert. Durch die Zertifizierung profitierte nicht nur das Palliative-Care-Konzept, sondern auch die Organisationsentwicklung. Die Verantwortlichen tragen ihr Wissen und ihre Erfahrungen gern nach aussen.

Pflegeheim SATTELBOGEN in Bischofszell

Im SATTELBOGEN stand bei der Entwicklung der Palliative Care nicht ein strukturiertes Vorgehen für den Zertifizierungsprozess im Vordergrund, sondern die Festigung einer bereits vorhandenen Grundhaltung. Praxisnahe Schulungen und der starke Einbezug der Mitarbeitenden bei den Ausführungen zu den Qualitätskriterien halfen mit, Palliative Care im SATTELBOGEN als «berufliches Lebenselixier» zu verankern.

Residenz Neumünster Park in Zollikerberg

Vier Jahre lang hat sich die Residenz Neumünster Park auf die Zertifizierung in Palliative Care vorbereitet. Der strukturierte Prozess diente dazu, das Angebot in der Institution nachhaltig zu verankern. Neben der Erfüllung von messbaren Kriterien geht es aber auch – unabhängig vom Erlangen des Labels – um die Haltung einer palliativen Sorgekultur.

tilia Sitftung für Langzeitpflege im Grossraum Bern

In den Häusern der tilia Stiftung ist Palliative Care schon lange ein Thema. Die Zertifizierung zeigte, dass man auf dem richtigen Weg ist. Die bisherigen Prozesse wurden verfeinert, wenn nötig angepasst, um neue Angebote ergänzt und in einem Konzept systematisch festgehalten.

Bildung, Finanzierung und Qualität

Bildung

Aus- und Weiterbildung Entscheidungsgrundlagen

Das vorliegende Faktenblatt bietet Leitungspersonen in Institutionen der Langzeitbetreuung und -pflege eine entscheidungsrelevante Übersicht zum Thema Aus- und Weiterbildungen in Palliative Care.

Kompetenzenkatalog Palliative Care Level A-C

Der von palliative ostschweiz entwickelte Komptenzkatalog basiert auf den Grundlagen des SENS-Modells (Symptomkontrolle, Entscheidungsfindung/Ende des Lebens, Netzwerk, Support).

Vorlage Weiterbildung für alle Mitarbeitenden

Vorlage, Dokumentation und Präsentation für eine interne Weiterbildung für alle Mitarbeitende vom Schlossgarten Riggisberg mit theoretischem Input und World Café-Methode (runde Tische nach Thema).

Fort- und Weiterbildungskonzept

Das Konzept vom Pflegezentrum Spital Limmattal zeigt die Fort- und Weiterbildungen für alle Mitarbeitenden sowie nach Funktionen und Thementrägern auf.

Fortbildungsplan über drei Jahre

Der Fortbildungsplan von Clienia Bergheim zeigt die Fort- und Weiterbildungen für alle Mitarbeitenden sowie für verschiedene Themen auf.

Fort- und Weiterbildungsplanung

Die rollende Aus-, Fort- und Weiterbildungsplanung für die Palliative Care Station im Kantonsspital Baden zeigt empfohlene Weiterbildungen für verschiedene Qualifikationsstufen und Kompetenzniveaus auf.

Finanzierung

Finanzierung und Kosten von Palliative Care

Das Faktenblatt orientiert über den aktuellen Stand zu Fragen der Finanzierung und Kosten von Palliative Care in der Langzeitbetreuung und -pflege aus nationaler Optik. Die Abklärungen zeigen verschiedene nicht beantwortete Fragestellungen und Deckungslücken auf.

Finanzierung von Palliative Care im Pflegezentrum

Die von den Pflegezentren der Stadt Zürich erstellte Präsentation gibt einen Überblick zu den Pflegekosten / Finanzierung von Palliative Care-Leistungen.

Qualität

Qualitätskriterien Selbstbewertung

Die Grundlage für die Palliative Care-Zertifizierung sind die Qualitätskriterien von palliative.ch, welche auf Grundlage von elf Themenbereichen definiert werden. Die Liechtensteinische Alters- und Krankenhilfe LAK hat eine Vorlage für die Selbstbewertung durch Führungspersonen erstellt.

Kommunikation, Marketing und Bildwelt

Kommunikation und Marketing

Kommunikation – Ist- und Sollplanung

Palliative Care wird als integrativer Bestandteil des Gesamtangebotes der Liechtensteinischen Alters- und Krankenhilfe LAK kommuniziert. Die IST-Analyse zeigt auf, wo Palliative Care in bestehenden Strukturen kommuniziert wird. Die SOLL-Planung definiert Massnahmen, um Palliative Care bewegend, wirkend und verbindend zu kommunizieren.

Kommunikation – Zertifizierung mit dem Label

Das Faktenblatt der Liechtensteinischen Alters- und Krankenhilfe LAK kommuniziert Palliative Care als innovatives Versorgungsmodell: Palliative Care bewegt, wirkt und verbindet.

Bildmaterial zur Bestellung

Interessierten Institutionen können Bilder aus dem Bildkatalog auswählen und für die eigenen Kommunikation nutzen. Schreiben Sie uns eine E-Mail gerne senden wir Ihnen die Zugangsdaten, womit Sie die gewünschten Bilder herunterladen können.

Die Bilder wurden im Alters- und Pflegeheim Johanniter Basel aufgenommen und per Einverständniserklärung der fotografierten Personen für den Gebrauch durch CURAVIVA-Mitgliederinstitutionen freigegeben (Fotografin: Iris Krebs).