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Finanzierung

Finanzierung Aus- und Weiterbildung

Zeit und Geld für Aus- und Weiterbildung

Eine gute Ausbildung und die stete Weiterbildung des Personals dienen der Qualitätssicherung in den Institutionen und Betriebe. Zudem lässt sich so erwiesenermassen etwas zum Personalerhalt beitragen, was gerade in den Pflege und Betreuungsberufen von entscheidender Bedeutung ist. Mitarbeitende, die sich weiterbilden, sind zufriedener am Arbeitsplatz und bleiben länger. Das zeigen Studien.

Eidgenössisch anerkannte Ausbildungen werden zu einem grossen Teil von der öffentlichen Hand subventioniert. Bei den Angeboten zu eidgenössischen Abschlüssen (Berufsprüfungen / Höhere Fachprüfungen) wird die Ausbildung vom Bund zur Hälfte Subjekt finanziert. Bei anderen Weiterbildungsangeboten indes ist eine Subvention nur sehr selten der Fall.

Zu empfehlen
Es lohnt sich, die Aus- oder Weiterbildung sorgfältig zu planen. Dazu gehört es, die Bildungsangebote genau zu prüfen, die Finanzierungsmöglichkeiten abzuchecken und nach individuellen Lösungen zu suchen. Oft enthält das betriebliche Personalreglement Angaben über die Finanzierung von Aus- und Weiterbildungen. Es existieren viele unterschiedliche Modelle. Punkte, die es zu regeln gilt, sind die Übernahme von Kosten, die Anrechnung von Arbeitszeit, berufliche Verpflichtungen nach Abschluss der Weiterbildung und Rückzahlungsklauseln. Die getroffene finanzielle und organisatorische Lösung halten Arbeitgeber und Mitarbeiterin am besten in einer Weiterbildungsvereinbarung fest.

Wirksam und kostengünstig kann es auch sein, bei bestimmten Weiterbildungsthemen Gesamtlösungen ins Auge zu fassen. Anstatt einen Einzelkurs belegen zu lassen, lohnt es sich womöglich, die Weiterbildung betriebsintern durchzuführen – für bestimmte Berufsgruppen, Teams oder gleich für die ganze Institution. 
Einheitliche, gesamtschweizerische Regelungen für die Finanzierung von Aus- und Weiterbildungen (ausgenommen BP + HFP) fehlen. Zur Kasse gebeten werden die Arbeitnehmenden selber, die Arbeitgeber, der Staat (mit grossen kantonalen Unterschieden), Berufsverbände oder Stiftungen. In einigen Kantonen und Branchen regeln Gesamtarbeitsverträge die Ausbildungsfinanzierung. Diese Verträge geben auch vor, wie viel Zeit bei einer Anstellung für Weiterbildung zur Verfügung stehen muss.

Kann der Arbeitgeber eine geplante Weiterbildung nur wenig oder gar nicht unterstützen, empfiehlt es sich, an die kantonalen Stipendienstellen und an die Berufsorganisationen zu gelangen. Zudem existieren in der Schweiz mehrere Stiftungen, die Gelder für Aus- und Weiterbildungen sprechen. Die Kriterien, die sie anwenden, sind so unterschiedlich wie die Stiftungen selber. Am besten suchen Weiterbildungswillige nach einer Stiftung im jeweiligen Fachgebiet. Aber in der Regel erst dann, wenn Berufsverband oder Kanton einen Beitrag von ihrer Seite her abgelehnt haben. Oftmals verlangen die Stiftungen nämlich, dem Gesuch die Absage der offiziellen Stellen beizulegen.

Links

Kantonale Stipendienstellen

Stiftungsverzeichnis

Bundesbeiträge für Kurse, die auf eidgenössische Prüfungen vorbereiten

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