Management - Fachinformationen - Box: Personenzentrierte Dienstleistungen - Management

Management

Weil jeder Betrieb anders funktioniert, muss die Einführung und Verankerung personenzentrierter und sozialraumorientierter Ansätze massgeschneidert auf die Betriebskultur, Ressourcen und Betriebsprozesse erfolgen. Die hier zusammengetragenen Erfahrungen, Anregungen und Instrumente gilt es jeweils betriebsspezifisch zu adaptieren.

Argumente

Personenzentrierte Dienstleistungen – Argumente

Das von CURAVIVA Schweiz erarbeitete Dokument zeigt zentrale Argumente und den Mehrwert personenzentrierter und sozialraumorientierter Ansätze in Institutionen, Gemeinden und Netzwerken auf. Es beinhaltet Grundlagen und Definitionen für ein gemeinsames Verständnis, Argumente zur strategischen Bedeutung und zum Nutzen sowie Ansätze für die Entwicklung einer personenzentrierten Haltung und Kultur.

Organisationsentwicklung

Personenzentrierte Kultur schaffen – Praxisentwicklung

Praxisentwicklung ist eine innovative Methodologie mit dem Ziel einer personenzentrierten und evidenzbasierten Gesundheitsversorgung. Dabei sind Werte, Arbeitsplatzkultur, Lernen und Engagement für Nachhaltigkeit zentral. Die Integration aller Mitarbeitenden, Teams, Patienten und deren Angehörigen ermöglicht eine exzellente Versorgung.

Gemba Walk – Erfahrungen und Checkliste für die Praxis

Bei Gemba Walks auf allen Hierarchiestufen werden die Abläufe und Herausforderungen gemeinsam erlebt und verstanden. Beim Gemba Walk geht man folglich an den Ort der operativen Leistungserbringung, um direkt an der Quelle Aktivitäten zu beobachten und zu verstehen. Der Gemba Walk erlaubt es, Prozesse und Aktivitäten aus einem veränderten Blickfeld zu sehen und oftmals eingefahrene Arbeitsabläufe zu hinterfragen.

Gemba Walk | Arbeitsinstrument | Kanbanize | 2021

Personenzentrierung verankern – Leitbild

Das von Wohnenbern erarbeitet Leitbild integriert den personenzentrierten Dienstleistungsansatz in das Führungs- und Organisationskonzept.

Konzepte

Gestaltung personzentrierter Praxis in der Langzeitpflege – Rahmenkonzept

Das von der Universität Wien in Zusammenarbeit mit der Praxis entwickelte «Rahmenkonzept zur Gestaltung personzentrierter Praxis in der Langzeitpflege» bietet für Institutionen und Fachpersonen eine Grundlage und Orientierung. Im Zentrum steht des Rahmenkonzepts steht das Modell «Personzentrierte Praxis Langzeitpflege (PeoPLe)». Die Entstehung, der Aufbau und die Inhalte werden vorgestellt.

Personenzentrierung verankern – Führungs- und Organisationskonzept

Das von Wohnenbern erarbeitet Leitbild integriert den personenzentrierte Dienstleistungsansatz in das Führungs- und Organisationskonzept.

Wohnen mit Dienstleistungen im Quartier – Handlungsanleitung für ein Konzept

Die von Tamara Renner erarbeitete Masterarbeit bietet fachliche Grundlagen zur Einordnung sowie eine Handlungsanleitung für die Erarbeitung eines Konzepts. Auf Basis der Masterarbeit wurde das Angebot von «Vicino Luzern – Wohnen mit Dienstleistungen im Quartier» aufgebaut.

Teilhabezentrum – Konzept

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts von Wohnenbern mit der katholischen Kirche Region Bern, der ev.-reformierten Kirchgemeinde Frieden sowie der Berner Wohnbaugenossenschaft Warmbächli wurde das Konzept erarbeitet und hat zum Ziel, den Sozialraum nachhaltig positiv zu entwickeln.

Erfahrungsberichte

Quartierstützpunkte: Mit hohem Pflegebedarf in der eigenen Wohnung – Thurvita AG

Der Erfahrungsbericht der Thurvita AG und die wissenschaftliche Begleitstudie der ZHAW (2014-2018) zeigen die Stolpersteine und Erfolgsfaktoren beim Aufbau von Quartierstützpunkten und neuen Versorgungsangeboten zum «Älter werden im Quartier» auf.

Personenzentriert pflegen – Universitätsspital Basel

Die Erfahrungen am USB zeigen, dass sich das Modell und die Methoden der «Personenzentrierten Praxis» sehr gut zur Auseinandersetzung mit den Werten einzelner Fachpersonen und ganzer Teams sowie mit der Kultur und dem Kontext eignen. Die Investitionen in konkrete Praxiskonzepte lohnen sich. Personenzentriertheit wird damit für alle Beteiligten konkret sicht- und spürbar.

Personenzentriert pflegen – Solothurner Spitäler

In der Solothurner Spitäler AG (soH) wird die Umsetzung des Lean Managements mit einem personenzentrierten Ansatz als innovative Arbeitsorganisation mit Zukunftspotential erlebt. Pflegende werden in neuer Form vermehrt selbst Teil des Prozesses.

Bedarfsgerechte Lebensgestaltung im eigenen Zuhause – Verein Chupferhammer

Der Verein Chupferhammer besteht aus zwölf Wohngemeinschaften mit Arbeitsmöglichkeiten und einer Werkstatt, verteilt auf verschiedene Kantone. Angestrebt ist kein «Institutionendorf», sondern die optimale Integration der Bewohner und Bewohnerinnen in ihrem Sozialraum. Ein kurzer Erfahrungsbericht.

Personenenzentrierte Leistungen im Sozialraum – Wohnenbern

Wohnenbern ist eine Anlauf- und Beratungsstelle im Bereich der Wohnhilfe für von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen im Raum Bern. 2016 hat die Organisation mit der Umsetzung des Projekts «Personenzentrierte Leistungen im Sozialraum» begonnen. Der von der Berner Fachhochschule BFH im Rahmen der Evaluation erstellte Erfahrungsbericht beschreibt die Herausforderungen und Erkenntnisse bei der Einführung.

Sozialraumorientierte Ansätze für ein gelingendes Altern

Das vom Kuratorium Deutsche Altershilfe KDA erstellte Dokument zeigt anhand von Praxisbeispielen sozialraumorientierte Ansätze in den kommunalen Handlungsfeldern auf.

Methoden

Modell Personenzentrierten Praxis

Die Erfahrungen am Universitätsspital Basel zeigen, dass sich das Modell und die Methoden der «Personenzentrierten Praxis» sehr gut zur Auseinandersetzung mit den Werten einzelner Fachpersonen und ganzer Teams sowie mit der Kultur und dem Kontext eignen.

Personenzentrierte Kultur schaffen - Praxisentwicklung

Praxisentwicklung ist eine innovative Methodologie mit dem Ziel einer personenzentrierten und evidenzbasierten Gesundheitsversorgung. Dabei sind Werte, Arbeitsplatzkultur, Lernen und Engagement für Nachhaltigkeit zentral. Die Integration aller Mitarbeitenden, Teams, Patienten und deren Angehörigen ermöglicht eine exzellente Versorgung.

Gemba Walk – Erfahrungen und Checkliste für die Praxis

Bei Gemba Walks auf allen Hierarchiestufen werden die Abläufe und Herausforderungen gemeinsam erlebt und verstanden. Beim Gemba Walk geht man folglich an den Ort der operativen Leistungserbringung, um direkt an der Quelle Aktivitäten zu beobachten und zu verstehen. Der Gemba Walk erlaubt es, Prozesse und Aktivitäten aus einem veränderten Blickfeld zu sehen und oftmals eingefahrene Arbeitsabläufe zu hinterfragen.

Gemba Walk | Arbeitsinstrument | Kanbanize | 2021

Arbeitsplatzkultur und Praxisentwicklung - Workplace Culture Critical Analysis Tool

Das «Workplace Cultural Critical Assessment Tool» (WCCAT) ist ein Hilfsmittel, um die Arbeitsplatzkultur zu reflektieren und die Praxisentwicklung zu unterstützen. Das Tool fokussiert auf die Entwicklung einer personenzentrierten Haltung und Kultur.

Reifegradmodell Patientenzentrierung vergleichen

Lean Management hat massgeblich die Patientenzentrierung zum Ziel. Um eine Vergleichbarkeit zwischen Institutionen oder einzelnen Abteilungen / Bereichen zu ermöglichen, haben das Kantonsspital Baden, das Universitätsspital Basel und das Spitalzentrums Biel ein Reifegradmodell erarbeitet.

Das Reifegrad setzt sich aus den Komponenten Kundenorientierung, Management und Kultur zusammen. Für diese Komponenten sind Detailaspekte, Messgrössen und Abstufungen definiert.

Qualität und Evaluation

Dienstleistungsqualität – Definitionen und Überprüfung

Das Faktenblatt von CURAVIVA Schweiz gibt einen Überblick zu Definitionen, Perspektiven und Messung der Dienstleistungsqualität. Das bekannte und branchenunabhängige «GAP-Modell» zum Thema Dienstleistungsqualität wird vorgestellt.

Reifegradmodell Patientenzentrierung vergleichen

Lean Management hat massgeblich die Patientenzentrierung zum Ziel. Um eine Vergleichbarkeit zwischen Institutionen oder einzelnen Abteilungen / Bereichen zu ermöglichen, haben das Kantonsspital Baden, das Universitätsspital Basel und das Spitalzentrums Biel ein Reifegradmodell erarbeitet.

Das Reifegrad setzt sich aus den Komponenten Kundenorientierung, Management und Kultur zusammen. Für diese Komponenten sind Detailaspekte, Messgrössen und Abstufungen definiert.

Wirkungsmodell Patientenzentrierung

Wie gross ist die Wirkung der Patientenzentrierung im Lean Management auf einer Bettenstation? Dieser Beitrag vom Universitätsspital Basel zeigt, wie die Wirkungen auf einer Bettenstation erkannt und gemessen werden können.

Projektevaluation mit praktischer Checkliste

Das vorliegende Themenblatt inklusive Checkliste fasst die Erkenntnisse aus dem von der Age-Stiftung unterstützten Programm Socius (2014-2018) zusammen und stellt eine wertvolle, praxisorientierte Informationsquelle dar (mehr Infos: www.programmsocius.ch).