Der Beruf

Eine neue tertiäre Ausbildung für die schul- und familienergänzende Kinderbetreuung

 

Ausbildung auf zwei Niveaus
Mit dem Berufsbildungsgesetz von 2002 wurden die sozialen Berufe in das schweizerische Berufsbildungssystem integriert. Damit kann zum erstenmal in der schul- und familienergänzenden Kinderbetreuung eine eidgenössisch anerkannte Berufslehre (Fachperson Betreuung) gemacht werden. Gleichzeitig wurde der Zugang zur höheren Berufsbildung mit Berufsprüfungen, Höheren Fachprüfungen und Höheren Fachschulen geöffnet. Wer mit Kindern arbeitet, hat also neu die Möglichkeit, einen Abschluss als diplomierte Kindererzieherin HF oder diplomierter Kindererzieher HF zu erlangen .
In Zukunft werden in der schul- und familienergänzenden Betreuung (FEB) neben Fachpersonen mit einer beruflichen Grundbildung auch Kindererzieherinnen und Kindererzieher HF tätig sein, die über eine weitergehende Qualifikation verfügen. Weil damit ein Wunsch der Branche selbst in Erfüllung geht, wird die neue Ausbildung von Verbänden wie KiTaS, von Fachinstitutionen oder von vielen Praxisbetrieben begrüsst.


Einordnung der hfk in der Berufsbildung
Die Ausbildung zur Kindererzieherin HF/zum Kindererzieher HF ist integriert in die eidgenössisch anerkannte Berufsbildung. Sie richtet sich insbesondere nach der „Verordnung über Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien der höheren Fachschulen“ und nach dem anerkannten Rahmenlehrplan dipl. Kindererzieherin HF, dipl. Kindererzieher HF vom 21.12.2007. Abschluss ist ein eidgenössisches Diplom.

(Nebenstehende Grafik zeigt das Berufsbildungssystem in der Schweiz - Sie können sie durch anklicken vergrössern)

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