Ausbildungsbetriebe

Das Studium: Ausbildungsbetriebe

 

Ausbildung auf tertiärer Stufe – eine Chance für die Einrichtungen
Die HF Kindererziehung an der hfk ist berufsbegleitend. Die Studierenden arbeiten mindestens zu 50% in einer familien- oder schulergänzenden Einrichtung, die bereit ist, Ausbildungsort zu sein. Nur ganz wenige Kinderbetreuungsinstitutionen haben bis heute Erfahrungen mit der Ausbildung auf tertiärer Stufe. Darum ist die Situation für die meisten Ausbildungsbetriebe neu. Dies ist auch eine Chance, weil die Betriebe zusammen mit der Schule sich das nötige Know-how aufbauen können.
Die Ausbildung auf dem HF-Niveau unterscheidet sich wesentlich von der Ausbildung in der Berufslehre. Die Ziele der praktischen Ausbildung sind nicht eng abgesteckt, sondern können der Situation und der Kultur der einzelnen Betriebe angepasst werden. Die Ausbildungsinstitutionen verpflichten sich nicht nur gegenüber den Studierenden und der Schule, sondern sie profitieren auch von ihnen, wie die Ausbildung in anderen sozialen Berufen zeigt:

  • Die Studierenden auf HF-Stufe mit einer berufsspezifischen Vorbildung (in der kurzen HF) können bereits als ausgebildete Fachperson eingesetzt werden.
  • Die Studierenden werden dafür ausgebildet, pädagogische und organisatorische Verantwortung zu übernehmen. Sie werden in der praktischen Ausbildung an Aufgaben die zum Führungsbereich gehören herangeführt und können so Institutions- und Gruppenleitungen entlasten.
  • Ausbildungszeiten sind intensive Lernzeiten. Studierende bringen oftmals neue Ideen und Anregungen in ihre Einrichtungen, die für Institution sehr oft bereichernd sind.

 


Anerkennung von Ausbildungsbetrieben
Studierende der hfk können die Ausbildung nur in einer Institution absolvieren, die von der hfk anerkannt worden ist. Die Anforderungen an die Praxis orientieren sich an den Anforderungen, die für die Ausbildung zur Sozialpädagogik HF in der deutschen Schweiz gelten. Grundlage der Anerkennung ist ein Ausbildungskonzept, das vom Betrieb erstellt wird. Für die konkrete Arbeit mit den Studierenden ist eine Praxisanleitung erforderlich. Die Praxisanleiterin oder der Praxisanleiter (PA) muss grundsätzlich über eine erfolgreich absolvierte HF-Ausbildung im sozialen Bereich und eine PA-Ausbildung von mindestens 300 Lernstunden verfügen. Bei den PA’s handelt es sich sinnvollerweise um eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter im Betrieb. Sollte dies nicht möglich sein, kann auch eine externe PA zugezogen werden.
Es ist möglich – und in der Kinderbetreuung wohl vorläufig die Regel - die Anerkennung über ein Äquivalenzverfahren zu erhalten.

 

Leitfaden zur Erstellung des Ausbildungskonzeptes für die Praxis
Wir bieten den Betrieben einen Leitfaden an, der sie beim Erstellen des Praxisausbildungskonzeptes unterstützt. Der Leitfaden verschicken wir nur per Post. Sie können ihn über unser Infomail bestellen.

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