CURAVIVA Bildung - Bildung - CURAVIVA hfg – Höhere Fachschule für Gemeindeanimation - Das Studium
Das Studium

Das Studium - zwei Ausbildungsmodelle

Die Höhere Fachschule für Gemeindeanimation HF gehört zum tertiären Bildungsbereich. Voraussetzung für den Besuch der Ausbildung ist eine abgeschlossene Berufslehre (EFZ) oder ein anderer Abschluss auf Sekundarstufe II.

Je nach Vorbildung gibt es verschiedene Varianten wie ein Abschluss erreicht werden kann:

Variante Berufsintegriert MIT berufsspezifischer Vorbildung - 3 Jahre
(6 Semester 3600 Lernstunden)
>> nächster Start 19. August 2019

Variante Berufsintegriert OHNE berufsspezifische Vorbildung - 4 Jahre
(8 Semester 5400 Lernstunden)
>> nächster Start August 2020

Schultage

Grundstudium
Unterrichtstage sind Montag oder Dienstag, zusätzlich alle zwei Wochen Unterricht Montag resp. Dienstag

Hauptstudium und im Abschlussjahr
Montag und einmal pro Monat auch am Dienstag. resp. Dienstag und einmal pro Monat am Montag

Blockwochen
1. Jahr: 4 Blockwochen (beginnend mit zwei Blockwochen am Stück)
2. - 4. Jahr: zwei Blockwochen

Schwerpunkte

Die berufsbegleitende Ausbildung orientiert sich an den Zielen, Arbeitsweisen und Methoden der Gemeinwesenarbeit und der soziokulturellen Animation sowie der Erwachsenenbildung und fokussiert auf folgende Kompetenzbereiche:

Persönlichkeitsbildung

Unter Selbstkompetenz wird die Fähigkeit verstanden, situationsgerecht die eigene Person reflektiert in die berufliche Tätigkeit einzubringen. Dies erfordert die Bereitschaft und Fähigkeit, sich selbst in der persönlichen Eigenart und Wirkung auf andere kennen zu lernen und als Persönlichkeit im gemeindeanimatorischen Prozess glaubwürdig einzubringen. 

Der Begriff Sozialkompetenz beschreibt im Allgemeinen die Fähigkeit, soziale Beziehungen im beruflichen Kontext bewusst zu gestalten. Der gemeindeanimatorische Alltag ist in der Regel gekennzeichnet durch tragende und sorgfältige Beziehungen zur unterschiedlichen Adressatenschaft.

Fachliche Bildung

Unter Wissens- und Methodenkompetenz wird die Fähigkeit verstanden, Wissen fach- und aufgabengerecht zu verwenden und in professioneller Art in die Praxis umzusetzen.

Innerhalb der Sozialen Arbeit lehnt sich die Gemeindeanimation an den Fachbereich Soziokulturelle Animation und Gemeinwesenarbeit an. Sie stützt sich auf Erkenntnisse der Bezugswissenschaften Soziologie, Pädagogik, Psychologie usw.

Fachliches Erklärungs- und Handlungswissen ist Voraussetzung dafür, dass im gemeindeanimatorischen Berufsalltag Bedürfnisse, Ressourcen und Problemlagen erkannt und verstanden sowie auch situationsangemessene Massnahmen ausgewählt, eingesetzt, begründet und ausgewertet werden.

Ausbildung von Querschnittkompetenzen

Die hfg erachtet verschiedene Querschnittkompetenzen als wichtig für den Beruf der Gemeindeanimation. Diese durchdringen querschnittmässig alle Schlüsselkompetenzen und sind in der Ausbildung stets mit einzubeziehen.

Bei den Querschnittkompetenzen legen wir das Augenmerk Genderkompetenz, transkulturelle Kompetenzen sowie Gestaltungskompetenz. Dabei geht es darum zu erkennen,  wie gestalterische Prozesse einerseits dem Aufbau der eigenen inneren Ressourcen dienen. Andererseits können kreative, sprachliche und nonverbale Mittel (z.B: Bewegung, Theater, Musik, Werken) eingesetzt werden, um den Zugang zur Adressatenschaft zu erleichtern. 

Abschluss

Nach bestandenem Abschlussverfahren sind Absolvierende berechtigt, den geschützten Titel Dipl. Gemeindeanimatorin HF / Dipl. Gemeindeanimator HF zu tragen, sobald die hfg über die eidgenössische Anerkennung verfügt. Gemäss den Vorgaben des Bundes erfolgt das Anerkennungsverfahren für den Bildungsgang parallel zur ersten Durchführung.

 
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