Kompetenzorientiertes Lernen

Kompetenzorientiertes Lernen - Wie merke ich, was ich schon kann?

Zum fünften Jubiläum des Symposiums Berufsbildung hat das Spital Bülach am 2. Juni 2016 ein Lernspektakel unter dem Motto «Bildung beginnt mit Neugierde und Humor» organisiert. Rund 160 Teilnehmende besuchten den gelungenen Anlass. Was sind die Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen? Welche Rolle spielen Neugierde, Begeisterungsfähigkeit, Wahrnehmungsfähigkeit und bereits vorhandenes Wissen?

 

 

Was sind die Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen?
Am Anfang steht natürlich immer das Interesse und die Neugierde: was finde ich spannend an diesem Thema? Wie kann ich mehr darüber erfahren, es besser verstehen?

Ein weiteres wichtiges Element für erfolgreiches Lernen ist die Wahrnehmungsfähigkeit: Sie misst sich an Fragen wie z. B. «was sehe ich / nehme ich wahr?» «Wie schnell nehme ich etwas wahr?» «Wie präzise?» «Wo interpretiere ich?» Wahrnehmung ist sehr individuell und wird vom persönlichen und beruflichen Hintergrund und von bereits vorhandenem Wissen geprägt und mitbeeinflusst.

 

Am Lernfestival konnten die Teilnehmenden Stand von CURAVIVA Weiterbildung ihre Wahrnehmungsfähigkeit testen: Sie mussten 5 Fehler in zwei (fast) identischen Bildern suchen. Oder aus einer vorgestanzten Form einen Würfel zusammenstecken. Alle kamen zum Ziel - Interessant war aber, zu sehen, wer schneller war, wer länger brauchte. Wer strategisch vorging, wer intuititiv. Wer motivierter war, wer eher weniger. Hilft «Übung» resp. Erfahrungswissen bei solchen Aufgaben? Was formt das Vorstellungsvermögen? Wie kann ich meine vorhandenen Ressourcen gut nutzen, sodass ich weiter dazulernen kann?

 

 

Lernende in der Praxis begleiten
CURAVIVA Weiterbildung bietet zwei Weiterbildungen für angehende PraxisausbilderInnen an. Die AbsolventInnen lernen in dieser Weiterbildung, auf die vorhandenen individuellen Ressourcen von Lernenden und Studierenden abzustützen: wo stehen sie in ihrem persönlichen Lernprozess? Was bringen sie bereits an Wissen mit? Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten haben sie? Wo können wir als PraxisausbilderInnen sie darin unterstützen, ihre Kompetenzen zu erweitern und sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln und ihre Ziele zu erreichen?

 

Für die Absolventin/den Absolventen der Weiterbildung stellen sich die Fragen umgekehrt: was möchte ich in dieser Weiterbildung lernen? Was ist mein Beitrag dazu? Wo habe ich Stärken, wo möchte ich mich weiterentwickeln? Was für ein Lernverständnis habe ich? Welcher «Lerntyp» bin ich?

Lehrgang PraxisausbilderIn in Gesundheitsinstitutionen
für Mitarbeitende in Gesundheitsinstitutionen, z. B. FaBe EFZ, FaGe EFZ, Pflegefachpersonen oder HauspflegerInnen EFZ
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Nachdiplomkurs PraxisausbildnerIn
für SozialpädagogInnen bzw. Kindererziehung HF oder Teilnehmende mit Gleichwertigkeitsanerkennung einer HF
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In beiden Weiterbildungen ist der Berufsbildnerausweis SBFI sowie das SVEB-Zertifikat (Stufe 1) inbegriffen (Nachweis von 150 Praxisstunden erforderlich).


Für Fragen zum Lehrgang PraxisausbilderIn steht Ihnen Irène Mahnig-Lipp gerne zur Verfügung: i.mahnig@curaviva.ch, Tel. 041 419 72 61.

Bei Fragen zum Nachdiplomkurs PraxisausbildnerIn wenden Sie sich an Konstanze Thomas, k.thomas@curaviva.ch, Tel. 041 419 01 89


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